Typisch Toxische Themen 1-5

....

___________________________________________________________________________

..

Dear Reader,

Thank you so much for your interest in this subject.

We are sorry this blog has not yet been translated into English.

We are trying to get all the blogs from 2017 translated asap.

We apologize for the inconvenience and thank you for your patience.

Have a blessed day!

Ernst & Terri (translator)

....

  Es gibt Wege, manchmal wundersame Wege, die aus all den toxischen Lebensbereichen hinaus in eine bessere Zukunft führen! Lassen Sie sich das nicht entgehen !

Es gibt Wege, manchmal wundersame Wege, die aus all den toxischen Lebensbereichen hinaus in eine bessere Zukunft führen! Lassen Sie sich das nicht entgehen !

Kreislauf des toxischen Denkens durchbrechen

Zur Erinnerung:  Sobald ein Gedanke bewusst ist, kann er bis auf die Ebene der Gene wirken. Während eines bewussten Denkvorgangs werden Gedanken instabil und in eine positive oder negative Richtung gelenkt. Sie verändern sich immer. Auch wenn der Inhalt eines Gedankens sich nicht ändert, wird er trotzdem überschrieben. Neue Proteine festigen den Gedanken. Entweder werden die Gedanken besser oder schlechter, keiner bleibt neutral.

Hoffe, es war Ihnen möglich, die vorangegangenen Blogs zu diesem Thema anzuschauen. Falls nicht, hier sind sie:  TOX1 (Einführung)  TOX2 (Stress)  TOX3 (Gehirn)  TOX4 (Umwandlung)

1. Umgang mit toxischen Gedanken

Gedanken können uns krank oder auch gesund machen. Es ist immer vorteilhaft, die eigenen Gedanken zu analysieren, damit Stolz, Wut, Rebellion, Selbstmitleid und Undankbarkeit erkannt werden können. Auch Süchte können damit erfasst werden: Spielsucht, Kritiksucht, Esssucht oder Pornosucht.

Unterstützende analytische Fragen:

  • Kreisen Ihre Gedanken öfters um Unterhaltung, Filme; sind sie vielleicht etwas chaotisch ?
  • Gibt es Gedanken, die öfters mal auftauchen und belastend sind ?
  • Wäre es von Vorteil, sie aufzuschreiben, zu strukturieren und eventuell ein Mindmap zu zeichnen ?
  • Reflektieren Sie darüber und fragen Sie sich, ob es darin eine echte Schuld gibt, die Vergebung verlangt?  Vergleichen Sie die Gedanken mit Ihren Prinzipien und Werten. Gibt es Diskrepanzen ? Wie sähe eine Lösung aus ? Wie würde sich echte Liebe darin zeigen ?
  • Was kann unternommen werden, um das Negative mit etwas Positivem zu ersetzen ? Wie sähe das praktisch aus ?
  Auch wenn Fliegenpilze schön aussehen, so täuscht das nicht darüber hinweg, dass sie zu essen Zerstörung bedeutet. Nicht bei jedem toxischen Gedanken oder Gefühl ist das von vorne rein so leicht zu erkennen...

Auch wenn Fliegenpilze schön aussehen, so täuscht das nicht darüber hinweg, dass sie zu essen Zerstörung bedeutet. Nicht bei jedem toxischen Gedanken oder Gefühl ist das von vorne rein so leicht zu erkennen...

2. Umgang mit toxischen Emotionen

Klar, Emotionen und Gedanken können nicht getrennt werden. Die Psychosomatik zeigt, dass Gefühle starken Einfluss haben. Sie sollten nicht unterdrückt, verdrängt oder gar geleugnet werden. Als Grundkonzept gibt es nur zwei Gefühlsrichtungen:      Liebe oder Angst

Liebe :

Zu ihr gehören Emotionen wie Freude, Friede, Vertrauen, Fürsorge, Zufriedenheit, Geduld, Freundlichkeit, Sanftmut, Demut ...

Angst :

Zu ihr gehören Emotionen wie Ärger, Hass, Zorn, Furcht, Schuld, Scham, Unnahbarkeit, Depression, Desorientierung, Stolz ...

Während die liebesbezogenen Emotionen sich positiv auf den Organismus auswirken, verursachen die anderen den Körper in Abwehrstellung, in Absicherung zu gehen.

Durch Emotionen wird der Körper auf Verhaltens-Ziele eingestimmt. Dieser Prozess ist wichtig, da damit unsere Eigenschaften, Talente und Begabungen gebildet werden. 

Wer mit toxischen Emotionen nicht umzugehen lernt, wird wohl eines Tages die Rechnung dafür erhalten.

Weiterführende analytische Fragen:

  • Welche Werte, Einstellungen und Überzeugungen beeinflussen deine Entscheidungen meistens?
  • Werden glückliche oder schmerzvolle Erinnerungen erkennbar ? Wie könnten diese Gefühle beschrieben werden ?
  • Durchs Aufschreiben werden viele Dinge bewusst und können so aus Distanz betrachtet werden.
  • Fällt auf, dass eventuell Bereiche noch unterdrückt werden ? Sind Frustrationen versteckt, die sich irgendwie auswirken könnten ?
  • Emotionen ausdrücken können ist hohe Schule. Wir alle müssen das lernen. Die Gefühle sind einfacher einem Freund zu offenbaren, wenn man selber zu ihnen stehen kann.
  Je stärker jemand in toxischen Gefühlen gelebt hat, desto herausfordernder der Ausstieg. Kleine Schritte, ohne aufzugeben, beständig vorwärts, werden zur Befreiung führen. Bei willensstarken Naturen kann es mitunter einiges schneller gehen. Willensstark wird jemand, der seinen Frontallappen fördert ( NEWSTART PLUS ).

Je stärker jemand in toxischen Gefühlen gelebt hat, desto herausfordernder der Ausstieg. Kleine Schritte, ohne aufzugeben, beständig vorwärts, werden zur Befreiung führen. Bei willensstarken Naturen kann es mitunter einiges schneller gehen. Willensstark wird jemand, der seinen Frontallappen fördert (NEWSTART PLUS).

3. Umgang mit bösen Worten

Worte sind wichtig und mächtig, aber auch gefährlich, denn sie können gewaltig zerstören. Sie spiegeln unsere innere Einstellung und Werte, unser Temperament und unseren Charakter wider. Wer gewohnt ist, die Gedanken zu kontrollieren, kann auch tendenziell seine Worte auswählen.

Integre Menschen reden, wovon sie überzeugt sind. Die Worte der Weisen werden geschätzt. Durch seine Worte lässt sich ein Narr erkennen. Redundante, nutzlose und belanglose Worte deuten auf einen langweiligen, unbedeutenden Hintergrund. Worte sind wie gesäte Samen. Was wird daraus ? Wie sieht die Ernte aus ?

Je nach Temperament neigen wir zu Übertreibungen, zu vielen und oft auch interessanten Worten (Sanguiniker), oder zu wenigen, aber dafür durchdachten Äusserungen (Melancholiker), oder zu heftigen, direktiven Anweisungen (Choleriker) oder zu besänftigenden, balancierten, Take-it-easy Worten (Phlegmatiker).

Fragen zur Wortwahl

  • Welche Themen werden bei Ihnen schnell, meist ohne Kontrolle, in Worte umgewandelt?
  • Sind diese Themen positiv belegt ? Was macht die Wortwahl weise resp unweise ? Sieht die Ernte gut aus ?
  • Können meine Worte von heute oder gestern bildlich dargestellt werden ? Die konstruktiven auf der einen, die problematischen auf der anderen Seite ? Halten sie sich die Waage ? Welche überwiegen ? Welche Motive stehen wohl dahinter ?
  • Wie könnten die negativen Worte durch positive ersetzt werden? Wie würde das tönen ? Welche innere Einstellung würde es mir erleichtern, besser zu kommunizieren ?
  • Wie wäre es mit dem Vorsatz, von nun an besonders in schwierigen Situationen auf die Einstellung zu achten, sie zu revidieren und erst dann die Wortwahl zu treffen ? Man bedenke, dass noch kein Meister vom Himmel gefallen ist. 
  Gute Worte treffend anwenden ist eine Gabe, die entwickelt werden kann. Das Leben gewinnt an Würze, Schärfe und Qualität. Man lebt wie in einer besseren Welt...

Gute Worte treffend anwenden ist eine Gabe, die entwickelt werden kann. Das Leben gewinnt an Würze, Schärfe und Qualität. Man lebt wie in einer besseren Welt...

4.  Entscheidungen optimieren

Jede Entscheidung hat Konsequenzen. Dank unserer Entscheidungsfähigkeit können wir auch über unsere Gedanken, Gefühle und Worte entscheiden - so wir wollen und trainiert sind.

Wieweit sind wir bereit, für unsere tagtäglichen Entscheidungen Verantwortung zu übernehmen ? Die Wahl der Arbeit, des Ehepartners, des Ferienortes, der Freunde sind langfristige Entscheidungen. Viele Umstände wie Kultur, Familie, Sprache und Lebenszeit ist nicht unsere Wahl; sie werden von anderen entschieden (für uns). Auch dies erfordert wieder von uns eine Entscheidung, damit bestmöglichst umzugehen.

Eine der tiefgründigsten Entscheidungen ist wohl die fürs Leben oder Tod. Tagtäglich sind wir damit konfrontiert. Bei jedem Essen entscheiden wir uns - ob bewusst oder unbewusst - für ein langfristig gesundes Leben oder nicht.

Unsere Werte und Erfahrungen helfen in unseren Entscheidungen mit. Vieles geht automatisch. Manche sprechen von Bauchgefühl. Einen Lebenspartner nach Bauchgefühl auszuwählen würde mir nicht genügen. Gefühle können täuschen, wenn sie nicht analysiert und transparent gemacht werden.

Wieweit spielt das Interesse an Wahrheit und Ehrlichkeit in unseren Entscheidungen mit ? Der Medienumgang, Modetrends, Nachbarschafts-Neid, Beziehungsnotstand etc, sie alle beeinflussen unsere Entscheidungen mitunter heftig.

Mit den gemachten Entscheidungen haben wir unsere Gene, die für unser Verhalten und Emotionen verantwortlich sind, an- oder ausgeschaltet. Damit helfen unsere freien Willensentscheidungen unserer Gedächtnisbildung.

Fragen zum Nachdenken

  • Welche Einstellungen und Gewohnheiten haben bisher massgeblich meine Entscheidungen beeinflusst ?
  • Gibt es allenfalls Werte und Gewohnheiten, die einer Anpassung bedürfen ?
  • Können Sie die gemachten Beobachtungen jemandem Vertrauten erklären ?
  • Gibt es Entscheidungs-Muster, die immer positiv verlaufen sind ? Warum ? Negative ?
  • Durch bewusster durchgeführte Entscheidungsprozesse kann bessere Lebensqualität erreicht werden. Wie wollen Sie dies in Zukunft anwenden ?
  Wer durch sein Leben saust mit einem GPS oder einer Landkarte, hat schon mal einen grossen Vorteil. Wenn er aber das Ziel nicht kennt, ist auch er verloren. Das Ziel vor Augen hilft richtige Entscheidungen zu treffen.

Wer durch sein Leben saust mit einem GPS oder einer Landkarte, hat schon mal einen grossen Vorteil. Wenn er aber das Ziel nicht kennt, ist auch er verloren. Das Ziel vor Augen hilft richtige Entscheidungen zu treffen.

5.  Fehlverhalten erkennen und vergeben

Was lebt, verändert sich. Wer viel arbeitet, macht mehr Fehler. Fehler gehören zu unserem Leben. Wie gehen wir damit um ? Wie gehen wir mit Fehlern von anderen Menschen um ? Können wir ihnen vergeben ? Können Sie sich selber vergeben ?

Vergebung ist eine Entscheidung. Damit können wir uns von all den toxischen Gedanken des Ärgers, Grolls, Scham, Trauer und Bitterkeit lösen. Auch von Schuld und Hass können wir uns trennen. Viele Menschen werden von diesen Emotionen fehlgeleitet. Schade.

Es gibt mehr als hundert Studien, die die heilende Kraft der Vergebung nachweisen. Wenn wir nicht vergeben, werden die Gedanken über das schmerzhafte Ereignis in der Amygdala-Hirnregion Angst hervorrufen, was zur Ausschüttung von Stresshormonen führt und den Blutdruck erhöht. Dieser Zustand kann anhalten und zu psychischer und physischer Krankheit führen.

Vergebung statt Rache lohnt sich. Mit Rachegefühlen schadet man sich selber am meisten.

Vergebung beginnt mit Reue. Sie erlaubt auch, richtig zu lieben. Bedingungslos (siehe Blog). Die Vergangenheit können wir nicht ändern, aber sie besser verstehen; die Wahrheit daraus zu erkennen wird uns frei machen. Frei für gute Entscheidungen. Frei für Vergebung.

Wenn wir vergeben, dann entschuldigen wir damit nicht das Verhalten des 'Täters'. Anstatt diesen zu 'richten', was einer allzu grossen Verantwortung gleich käme, übergeben wir ihn Gottes Schicksal. ER ist der Richter und hat uns davon entlastet.

Fragen, die den Prozess der Vergebung unterstützen

  • Gibt es Verletzungen und Leid, die Ihnen zugefügt wurde, welche noch nicht verarbeitet sind?
  • Was hält Sie davon ab, den Vergebungsprozess anzufangen ?
  • Was spricht in diesen Fällen PRO, was CONTRA Vergebung ?
  • Wie könnte die Situation aussehen, nachdem Vergebung passiert ist ?
  • Welche Schritte können Sie ab sofort unternehmen, um diese Beziehungen gesunden zu lassen ?
  Ein echtes SORRY kann Herzen wieder zusammenführen. Es verbindet Wunden und lässt abgeblätterte Farbe als unwichtig erscheinen. Hauptsache die Liebe stimmt.

Ein echtes SORRY kann Herzen wieder zusammenführen. Es verbindet Wunden und lässt abgeblätterte Farbe als unwichtig erscheinen. Hauptsache die Liebe stimmt.

In der Sonnmatt führe ich öfter ein Vergebungs-Seminar durch. Sie sind herzlich dazu eingeladen...   Hier der Link:  Vergebungsseminar

PS. Referenz-Buch:  "Wer hat mein Gehirn ausgeschaltet" von Dr. Caroline Leaf

Real Time Analytics