Die 5 Liebessprachen für Kinder - 'Ich helfe dir'

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Dear Reader,

Thank you so much for your interest in this subject.

We are sorry this blog has not yet been translated into English.

We are trying to get all the blogs from 2017 translated asap.

We apologize for the inconvenience and thank you for your patience.

Have a blessed day!

Ernst & Terri (translator)

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  Jede Mutter spricht diese Liebessprache. Niemand kann diese Sprache so gut wie die Mütter. Aber wie lässt sich das auf die Kinder übertragen, respektive wie kann einem Kind mit dieser Liebessprache auch wirklich der Emotionale Tank gefüllt werden, und dies bis ins Erwachsenenalter ?

Jede Mutter spricht diese Liebessprache. Niemand kann diese Sprache so gut wie die Mütter. Aber wie lässt sich das auf die Kinder übertragen, respektive wie kann einem Kind mit dieser Liebessprache auch wirklich der Emotionale Tank gefüllt werden, und dies bis ins Erwachsenenalter ?

Die 1. bis 4. Liebessprache können Sie hier kennenlernen: 

LS1-Zärtlichkeit         LS2-Lob        LS3-Aufmerksamkeit        LS4-Geschenke   

 Liebessprache 5:

Liebesdienste

  Unglaublich, was eine Mutter für ihre Familie in der Küche leistet ! Sie übernimmt damit Verantwortung für die Ernährung und Gesundheit der ganzen Familie.

Unglaublich, was eine Mutter für ihre Familie in der Küche leistet ! Sie übernimmt damit Verantwortung für die Ernährung und Gesundheit der ganzen Familie.

Vielleicht kennen Sie als Eltern das: "Das, was mich am meisten von der Liebe meiner Eltern zu mir überzeugt hat, war und ist ihr unermüdlicher Einsatz für mein Wohlergehen. Jeden Tag hat die Mutter für mich gut und gesund gekocht und mein Vater hat mir auch dort, wo ich ihn brauchte, weitergeholfen."  Solche Sätze hört man meist dann, wenn die Kinder selber Kinder bekommen haben, nicht wahr ?

Der Gedanke tönt vielleicht etwas komisch, aber eigentlich sind Mutter und Vater in mancherlei Hinsicht ein Dienstleistungs-unternehmen. Sobald ein Kind geboren ist, wird damit ein 'Vertrag' mindestens für die nächsten 18 Jahre unterschrieben mit dem Nachtrag, dass man auch danach auf Abruf zur Verfügung stehen wird.

 

Dienste leisten ist anspruchsvoll

Dienen ist anstrengend - körperlich und seelisch. Daher müssen wir Eltern mit unseren Kräften auch gut haushalten. Genügend Schlaf und Bewegung, gute und gesunde Ernährung, seelische Stabilität dank harmonischer Ehe sind dabei wichtige Faktoren.

Während wir in unserer Geschäftswelt dauernd herausgefordert sind, Neues zu lernen, Up-To-Date zu sein, neigen viele Eltern dazu, im eigentlich wichtigsten Lebensbereich, der Entwicklung des Nachwuchses, unserer Zukunft, nachlässig zu sein. Dafür bleibt keine Energie und Motivation mehr übrig. Man kann damit - so meint man - kein 'Geld' verdienen. Wie man sich doch täuschen kann ! 

Wer jedoch erkannt hat, dass die Familie das wichtigste Gut ist, das wir je 'besitzen' können - besser: verantwortlich sein können - der wird eine ständige Bereitschaft zu lernen nicht verneinen, sondern für Neues und Bereicherndes offen sein. Bravo ! sagt das Gewissen und die Gesellschaft, denn letztere wird davon nicht unwesentlich profitieren können.

  Auch der Einsatz der Männer darf nicht übersehen werden. Sie sorgen oftmals für das finanzielle Fundament einer Familie. Leider kommt es schon mal vor, dass sie dabei die Wichtigkeit der Beziehungen innerhalb der Familie vergessen. Karrieredenken erfordert totalen Einsatz, was die Familie dann leider zu oft zu spüren bekommt. 

Auch der Einsatz der Männer darf nicht übersehen werden. Sie sorgen oftmals für das finanzielle Fundament einer Familie. Leider kommt es schon mal vor, dass sie dabei die Wichtigkeit der Beziehungen innerhalb der Familie vergessen. Karrieredenken erfordert totalen Einsatz, was die Familie dann leider zu oft zu spüren bekommt. 

Die Balance ist wichtig

Solche interessierten Eltern sind darum bemüht, den Liebestank des eigenen Partners möglichst gefüllt zu haben. Das erleichtert und beschwingt das ganze Familienleben. Alles, was das behindert, wird wegrationalisiert. Balast wird abgeworfen. Je besser die Eltern im Team zusammenarbeiten, desto einfacher wird die Erziehung der Kinder.

  Balance - ein schönes Wort. Das Leben fordert uns heraus, überall gibt es Möglichkeiten für Fehltritte. Man muss alle Sinne mit Vernunft dafür einsetzen, Wichtiges vom Unwichtigen unterscheiden und entsprechend handeln zu können.

Balance - ein schönes Wort. Das Leben fordert uns heraus, überall gibt es Möglichkeiten für Fehltritte. Man muss alle Sinne mit Vernunft dafür einsetzen, Wichtiges vom Unwichtigen unterscheiden und entsprechend handeln zu können.

Richtiges Helfen

Siehe speziellen Blog dazu.

Klar, wir wollen theoretisch das Beste für unsere Kinder. Nur, was heisst das ? Dem Kind Geschenke geben kann gefährlich sein wie auch dauernd zu helfen. Eine Mutter wird ja wohl nicht einem fünfjährigen, der in den Kindergarten geht, selber noch seine Schuhe anziehen. Sie weiss, dass hier HILFE ZUR SELBSTHILFE gefragt, ja ein Muss ist. Das heisst, unsere Art der Hilfe muss dem Alter des Kindes angepasst sein. Wenn das Kleinkind schnell mal umfällt, dann soll eine weise Mutter nicht dauernd sofort aufhelfen, sondern dem Kind die Chance geben, selber wieder aufzustehen. Schliesslich soll dieses auch im Erwachsenenalter die Probleme selber angehen können.

Ein 4-Jähriger muss sicher nicht mehr gefüttert werden, ein 8-jähriger macht sein Bett selber, Teenager können Waschmaschine und Tumbler unabhängig bedienen. Wer als Mutter hier das Kind noch hilfreich unterstützt, tut ihm damit keinen Gefallen. Das ist nicht mehr Liebe, sondern ein Zeichen von Egoismus. Dieser ist oft nicht so leicht erkennbar, aber umso zerstörerischer.

Kann man die Erziehung zur Selbständigkeit auch übertreiben ? Ja ! Überforderung ist ein Feind des Lernens. Ebenso Unterforderung. Herausforderung ist die Grundlage des Erfolges. Dazu braucht es allerdings etwas 'Fingerspitzengefühl'... 

  Der Schlüssel zum Erfolg liegt ua im Finden einer balancierten Herausforderung. Über- und Unterforderungen schwächen die Willenskraft des Kindes. Perfektionismus macht es ebenso. krank. Nichtstun, sich selber überlassen sein, vernachlässigt das Entwicklungspotenzial des Kindes. Freude an der Leistung haben hilft dem Kind zu einem gesunden Selbstwert.

Der Schlüssel zum Erfolg liegt ua im Finden einer balancierten Herausforderung. Über- und Unterforderungen schwächen die Willenskraft des Kindes. Perfektionismus macht es ebenso. krank. Nichtstun, sich selber überlassen sein, vernachlässigt das Entwicklungspotenzial des Kindes. Freude an der Leistung haben hilft dem Kind zu einem gesunden Selbstwert.

Sklavendienst oder Liebesdienst

Viel des elterlichen Einsatzes für die Kinder wird oft gar nicht wahrgenommen. Es ist selbstverständlich geworden. Solche Selbstverständlichkeiten werden oft erst im späteren Nachhinein wahrgenommen und dann vielleicht auch geschätzt. Ob etwas ein Liebes- oder Sklavendienst ist, hängt von der Motivation ab. Sklavendienste werden verlangt; da liegt Zwang als Beweggrund vor. Ein Liebesdienst ist ein Dienst am Mitmenschen, ein Geschenk. Wenn ich mich als Vater wie ein Sklave fühle, dann kann ich wohl ein körperliches Bedürfnis des Kindes stillen, aber sicher nicht das seelische.

Geben Sie sich Reflexions-Momente, wo Sie sich Ihrer Motive klar werden können.

Vorbild wirkt

Lieben um der Liebe willen - das ist ein tiefgreifendes Prinzip, das sich in der Familie nicht nur auf den Nachwuchs beschränkt, sondern auch auf das ganze Netzwerk der Eltern. Kinder, die ihre Eltern erleben, wie sie Mitmenschen helfen, unterstützen, uneigennützig womöglich, die werden dadurch reich gesegnet sein.

Wie erreichen wir dieses Ziel der Balance ?

  1. Die Grundlage aller Erziehung ist ein gefüllter Liebestank. Wie Sie diesen auffüllen können, wird im folgenden Blog besprochen: 5LS-Eltern.  
  2. Unser Vorbild zeigt den Kindern, was sie unter einem Liebesdienst verstehen können.
  3. Von Gebot zur Bitte. Je älter das Kind ist, desto freundschaftlicher die Sprache. Wünsche kommen besser an als Forderungen.
  4. Kleine Hilfprojekte - Nachbarschaftshilfe, Förderung Unterbemittelter, Unterstützung sozialer Aktivitäten erweitern das Liebesverständnis der Kinder.
  Eltern sind die wichtigsten Vorbilder für das Kind. Wohin sie gehen, da geht das Kind auch. Die ganzen Werte werden vorerst übertragen, bis das Kind dann seine eigenen entwickelt. Gelingt es den Eltern, gute Vorbilder zu sein, dann wird der grösste Teil der Prinzipien übernommen werden.

Eltern sind die wichtigsten Vorbilder für das Kind. Wohin sie gehen, da geht das Kind auch. Die ganzen Werte werden vorerst übertragen, bis das Kind dann seine eigenen entwickelt. Gelingt es den Eltern, gute Vorbilder zu sein, dann wird der grösste Teil der Prinzipien übernommen werden.

Störfaktoren

Krank-Sein ausnutzen

Bei vielen Müttern kommt der Mutterinstinkt so richtig in Schwung, wenn das Kind krank ist. Da sind sie plötzlich über-hilfsbereit. Das Kind merkt das sofort. Wenn es sonst mit halbleerem Liebestank durch den Alltag laufen muss, sieht das oft beim Kranksein ganz anders aus. Da wird der Tank schnell mit lieben Worten und Taten gefüllt. Wie wunderschön.

Der Nachteil: Wenn ein Kind lernt, dass es nur bei Krankheit 'geliebt' wird, besteht die grosse Wahrscheinlichkeit, dass es auch als Erwachsener durch die vielfältigen Arten von Kranksein die Liebesbeweise einholen wird. Für viele ist dies die einzige Chance, ein Gefühl von Aufmerksamkeit und Nächstenliebe erfahren zu können. Schade. Allzu viele Menschen haben Bebechen, nur damit sie die nötige Aufmerksamkeit und Mitleid erhalten, was ihren Tank etwas auffüllt.

  Viele Menschen könnten gesund sein, würde ihr Liebestank gefüllt. Aber nein. Gesundsein bedeutet oft Alleinsein. Keiner kümmert sich um mich. Also besser krank sein. Dann erhalte ich wenigstens etwas Aufmerksamkeit. Studieren Sie Ihre Umwelt. Können Sie diesen Verhaltensmechanismus erkennen ?

Viele Menschen könnten gesund sein, würde ihr Liebestank gefüllt. Aber nein. Gesundsein bedeutet oft Alleinsein. Keiner kümmert sich um mich. Also besser krank sein. Dann erhalte ich wenigstens etwas Aufmerksamkeit. Studieren Sie Ihre Umwelt. Können Sie diesen Verhaltensmechanismus erkennen ?

Postmodernes Helfen

Der heutige Mensch lässt sich nur auf etwas ein, wenn seine wichtigste Frage : "Was habe ICH davon?" befriedigend beantwortet ist. Diese gesellschaftliche Haltung erschwert reifes Helfen. Ist das Kinderherz bereits materialistisch, ja habgierig ausgerichtet, dann ist die Liebe am Erkalten. Nur Bedingte Liebe ist dann die Entwicklungsgrundlage. So wie du mir, so ich dir. 

Die Frage also, wohin wir unsere Kinder erziehen, ja ziehen, sollte öfters gestellt werden.

Wenn diese Liebessprache vorhanden ist...

Wenn dies die Muttersprache der Liebe Ihres Kindes ist, dann wird jede Gefälligkeit und freundliche Handlung helfen, den Liebestank zu füllen. Wenn das Kind um einen Gefallen bittet, dann geht es nicht nur um die Sache, sondern auch um die Antwort auf die Frage: "Mami, liebst du mich (noch)?" Reagieren wir auf diese Anfrage ungehalten und nervös, weil wir keine Zeit haben etc., dann können wir wohl helfen, das Velo flicken, die Hausaufgaben erklären, ..., aber die Seele kann so nicht auftanken.

Nicht jedesmal muss geholfen werden. Klar. Aber wir müssen diesbezüglich eine Sensibilität entwickeln, damit wir erkennen können, ob ein Aufschub, ohne Schaden anzurichten, möglich ist oder nicht. Auf alle Fälle sollen wir auf jede Bitte liebevoll reagieren.

  Gerade die Hilfe bei den Hausaufgaben ist eine grosse Chance für beide Elternteile. Da braucht das Kind echte Unterstützung. Wird diese Hilfe geduldig und dienstbereit ausgeführt, wird jedes Kind Liebe spüren können.

Gerade die Hilfe bei den Hausaufgaben ist eine grosse Chance für beide Elternteile. Da braucht das Kind echte Unterstützung. Wird diese Hilfe geduldig und dienstbereit ausgeführt, wird jedes Kind Liebe spüren können.

Kinderstimmen

Neo (7): "Ich weiss, dass meine Mutter mich liebt. Sie hilft mir immer bei den Hausaufgaben. Und wenn ich zum Arzt gehen muss, nimmt sie immer frei."

Irina (12): Sie lebt bei ihrer Mutter. "Ich weiss, dass meine Mutti mich liebt. Sie näht meine Knöpfe am Hemd wieder an. Sie muss viel arbeiten, damit wir genug zu essen und anzuziehen haben. Mein Papa liebt mich wahrscheinlich auch, aber er tut nicht viel für mich."

Lara (14): "Ich weiss genau, dass meine Eltern mich lieben, denn sie tun unheimlich viel für mich. Mama hat mir und für zwei meiner Mitschülerinnen das Kostüm für unsere Schulaufführung genäht. Da war ich richtig stolz auf sie. Papa ist gut, mir bei den Schularbeiten zu helfen. Besonders in der Algebra war ich überrascht, wieviel Zeit er für mich genommen hat."

Diesen Kindern zu helfen ist ein wichtiger Liebesdienst. Um Liebe weiterzugeben, braucht man die Erfahrung der Liebe. Liebe produziert Liebe.

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