Die 5 Liebessprachen der Kinder - 'Ich bin ganz für dich da'

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Ernst & Terri (translator)

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  Für Kleinkinder heisst Spielen Lernen. Sie sind wissenshungrig, wollen ihre Welt kennenlernen. 'Ich habe jetzt keine Zeit' zwingt sie oftmals den Ausweg der Quengelei zu wählen. Ihr Bedürfnis nach Liebestankfüllung ist oftmals stärker als ihr Hunger...

Für Kleinkinder heisst Spielen Lernen. Sie sind wissenshungrig, wollen ihre Welt kennenlernen. 'Ich habe jetzt keine Zeit' zwingt sie oftmals den Ausweg der Quengelei zu wählen. Ihr Bedürfnis nach Liebestankfüllung ist oftmals stärker als ihr Hunger...

Die 1. und 2. Liebessprache können Sie hier kennenlernen:  LS1-Zärtlichkeit   LS2-Lob

Liebessprache 3:

Konzentrierte Aufmerksamkeit

Beispiel Petra

Die vierjährige Petra zerrt am Arm ihres Vaters: "Daddy, spiel was mit mir !" "Das geht jetzt nicht, ich muss noch ein Email abschicken. Aber danach komme ich." Fünf Minuten später ist Petra in der Küche und bittet: "Mama, spielst du mit mir?" "Geht im Moment nicht, mein Schatz, ich muss das Nachtessen noch fertig vorbereiten. Aber wenn ich fertig bin, dann spielen wir zusammen." 

Wenn sich diese Szene ähnlich Tag für Tag abspielt, dann sieht es aus, wie wenn Petra diese Liebessprache spricht. Sie braucht ungeteilte, persönliche Aufmerksamkeit und Zuwendung. Man nennt es auch Quality Time, also Qualitäts-Zeit.

Diese Quengelei kann einem ja mit der Zeit so den Rest geben, dass man das Kind droht zu strafen oder es mit Stubenarrest belegt, womit man genau das Gegenteil von dem erreicht hat, das Petra hätte stark machen können. Bereits 10 Minuten konzentrierte Aufmerksamkeit kann genügen, um den Liebestank aufzufüllen.

 Von Beginn weg: Das Spiel hat es in sich. Das Kind lernt so, sich auf Objekte zu konzentrieren, erkennt immer mehr die Zusammenhänge und Hintergründe und wird so in die Kausalität des Lebens eingeführt. Dieses Verständnis wächst von Tag zu Tag. Je älter das Kind, desto anspruchsvoller sollen die Naturbeobachtungen sein. 

Von Beginn weg: Das Spiel hat es in sich. Das Kind lernt so, sich auf Objekte zu konzentrieren, erkennt immer mehr die Zusammenhänge und Hintergründe und wird so in die Kausalität des Lebens eingeführt. Dieses Verständnis wächst von Tag zu Tag. Je älter das Kind, desto anspruchsvoller sollen die Naturbeobachtungen sein. 

Ein Tipp für die Väter

Nehmen Sie sich für jedes Kind gleich welchen Alters mindestens 10 Minuten vor dem Zubettgehen Zeit für konzentrierte Aufmerksamkeit. Dies bedeutet, dass Sie sich ohne irgendwelche Störung der Geschwister oder Mutter mit dem Kind auf dessen Augenhöhe treffen und auf der Ebene des Kindes etwas spielen oder lesen oder irgendetwas tun, worin das Kind Spass hat. Damit füllen Sie den Liebestank des Kindes und begünstigen damit einen guten gesunden Schlaf dazu. Der nächste Tag wird Sie oder/und die Mutter dafür belohnen. Je öfter Sie das tun, desto seelisch stärker wird Ihr Kind werden.

Eigentlich braucht jedes Kind ein gewisses Quantum an Aufmerksamkeit. Am leichtesten ist ein diesbezügliches Defizit bei Kindern zu erkennen, die sich auffällig verhalten. Das heisst, das Kind beginnt die Eltern zu zwingen, wenigstens negative Aufmerksamkeit zu geben. Es nimmt dabei Strafe und Nachteile in Kauf, was dessen Verzweiflung aufzeigt.

Leider kommt es oft vor, dass selbst Kinder, die von ihren Eltern geliebt werden, trotzdem mit leerem Liebestank aufwachsen müssen. Welch eine Tragik ! Meist wissen die Eltern nicht, was sie falsch machen.

Je älter das Kind wird, desto mehr Qualität und Engagement wird von den Eltern verlangt. Während man einem Kleinkind ein paar Streicheleinheiten geben kann, braucht ein 12-Jähriger die Beteiligung an einem 30-minütigen Fussballspiel, um die gleiche Wirkung zu erhalten. Dies ist für die Eltern eine Herausforderung, wo sie doch sooo beschäftigt sind; noch dazu hat grad noch die Midlife-Crisis angefangen und die anderen Kinder sind ja auch noch da !

  Für jedes Kind ist die Zweisamkeit mit dem Vater immer etwas Besonderes. Schliesslich denkt und fühlt er ja anders als die Mutter. In dieser Liebessprache lernt das Kind diese zwei Denk- und Fühlsysteme kennen, was für eine spätere Partnerschaft grosse Vorteile zeigen wird.

Für jedes Kind ist die Zweisamkeit mit dem Vater immer etwas Besonderes. Schliesslich denkt und fühlt er ja anders als die Mutter. In dieser Liebessprache lernt das Kind diese zwei Denk- und Fühlsysteme kennen, was für eine spätere Partnerschaft grosse Vorteile zeigen wird.

Die Prioritätenliste

Wir wissen es: Man kann im Leben nicht alles haben. Man muss priorisieren. Welchen Stellenwert hat mein Lebenspartner ? Welchen Wert gebe ich dem ältesten, dem mittleren und dem jüngsten Kind ? Wie kann ich das messen ? Etwa mit der geschenkten Aufmerksamkeit ? Vielleicht mit der Willigkeit, etwas für den Liebestank meines von mir gewählten Partners und Kindes zu tun ? Ist mir das Thema der bedingungslosen Liebe bekannt, so dass ich bewusster im Interesse meiner eigenen Verantwortung und Menschlichkeit entscheiden kann ?

Ich glaube für die Mehrheit zu sprechen, wenn ich sage, dass Sie diese Investitionen, die Sie für Ihre Familie einsetzen, multiplikativ zurückerhalten werden und damit erst noch mithelfen, die Existenz Ihrer eigenen Kinder zu verbessern, was sich wieder auf deren Kinder und Kindeskinder auswirken wird. Sie tun damit etwas für die Menschheit !

Unsere ungeteilte Aufmerksamkeit sagt dem Kind: "Du bist mir wichtig. Ich mag dich. Mit dir spiele ich gerne. In deiner Gegenwart fühle ich mich wohl." Damit erkennt das Kind, dass es für Sie eine wichtige Person ist. Es fühlt sich geliebt, nicht nur bedingt, sondern auch bedingungslos.

  Gleiche Kleiderfarbe allein macht noch keine glückliche Familie. Wie formen sich die Unterschiede in der Familienstruktur ? Das Alter und Geschlecht sind wohl die grössten Faktoren. Können Sie als Eltern alle Kinder gleich lieben ? Ich behaupte, das geht nicht. Schwierige, intelligente Kinder brauchen mehr Zuwendung. Mittlere Kinder werden tendenziell eher vernachlässigt. Wichtig ist, dass wir nicht ein Kind vergessen, mit einem gefüllten emotionalen Tank ins Bett zu schicken.

Gleiche Kleiderfarbe allein macht noch keine glückliche Familie. Wie formen sich die Unterschiede in der Familienstruktur ? Das Alter und Geschlecht sind wohl die grössten Faktoren. Können Sie als Eltern alle Kinder gleich lieben ? Ich behaupte, das geht nicht. Schwierige, intelligente Kinder brauchen mehr Zuwendung. Mittlere Kinder werden tendenziell eher vernachlässigt. Wichtig ist, dass wir nicht ein Kind vergessen, mit einem gefüllten emotionalen Tank ins Bett zu schicken.

Zusammensein

Es kommt bei dieser Liebessprache weniger darauf an, WAS Sie mit Ihrem Kind tun, sondern DASS und WIE Sie es tun. Es wird sich über Zeit eine Bindung, eine Zweisamkeits-Qualität entwickeln, von dem andere nur staunend 'wow-en' können !

Leider ist es so, dass in vielen Familien der Fernseher mehr als der eigene Vater vermisst wird. Damit nehmen andere Kräfte Zugriff auf die eigene Kinderseele. Betrachtet man unsere Gesellschaft, so kann man erkennen, in welche Richtung es gehen wird: "Die Liebe wird in vielen erkalten."

Blickkontakt

Unser Blick ist ein starkes Ausdrucksmittel unserer Liebe. Er schlägt die Brücke von Herz zu Herz. Oft haben Eltern nur strengen Blickkontakt mit ihren Kindern. Schade. Das Kind mit einem liebevollen Blick anzuschauen, ohne irgendeinen Leistungsbezug, einfach, weil es mein Kind ist, das hat eine grosse Wirkung auf dessen Seele. Die Qualität des Blickkontaktes weist auf die Qualität der seelischen Verbindung hin.

Wer mit einem 'Blickentzug' das Kind über längere Zeit strafen will, der weiss nicht, was er tut. Weil Kinder oft gar nicht die Kausalität eines Verhaltens verstehen, also nicht begreifen, warum die Eltern so oder so reagieren, ist das Kind ausgeliefert und wird durch solches Strafen einen beträchtlichen seelischen Schaden erleiden. Derartiges Verhalten wird auf seine Leistungsfähigkeit grösseren negativen Einfluss haben.

  Wer glückliche Augen hat ist hübsch. Es ist ein Vorrecht für Kinder, wenn sie mit einem liebevollen Augenkontakt aufwachsen können. Kinder lesen uns über die Augen. Leuchten die Kinderaugen, dann haben wir einen guten Job gemacht !

Wer glückliche Augen hat ist hübsch. Es ist ein Vorrecht für Kinder, wenn sie mit einem liebevollen Augenkontakt aufwachsen können. Kinder lesen uns über die Augen. Leuchten die Kinderaugen, dann haben wir einen guten Job gemacht !

Kommunikation

Wie wäre es, dem Kind altergemässe Fragen zu stellen ? Dies gelingt am besten, wenn damit eine gemeinsame Tätigkeit wie der Küchenabwasch, eine Wanderung oder ein Spaziergang verbunden ist. Auch Gartenarbeit eignet sich vorzüglich, persönlich Gefühle und Gedanken auszutauschen. Für Kleinkinder ist das Gutenacht-Prozedere der günstigste Augenblick.

Solche Gespräche von 'Mann zu Mann' oder 'Frau zu Frau' haben eine positive Wirkung auf die Seele des Kindes. Sie vermitteln: Mein Vater hat Vertrauen zu mir. Ich bin ihm wichtig. Er nimmt mich für voll. Er liebt mich.

Wenn die Tochter von ihrer Mutter hört, dass sich diese früher Sorgen wegen ihrem Aussehen gemacht hat, dann schafft dies Solidarität und die Gewissheit, dass der eigene Wert nicht von Äusserlichkeiten abhängt.

Wenn ein Kind lernt, so zu kommunizieren, dann wird es das Leben besser meistern können. Die spätere Ehe, Freundschaften und Kollegialität werden dadurch positiv beeinflusst. Toleranz und Konfliktfähigkeit werden so entwickelt.

Kinder sind nie zu alt für vertrauensvolle Gespräche

Kinder lieben Geschichten, auch Ihre persönliche Lebensgeschichte. Wenn es gelingt, die Gutenachtgeschichte in die Teenager-Zeit zu retten, wo dann tiefere Gespräche übers Tagesgeschehen, über erlittene seelische Wunden eine tiefe Freundschaft entstehen lassen, dann kann dies für die vorliegende herausfordernde Zeit der Selbstfindung (Pubertät) wichtige Entscheidungsgrundlagen legen. Denn so kann der junge Mensch Ordnung in seine Gefühlswelt bringen und lernen, schwierige Gefühle auszusprechen und auch verstehen, dass 'cool sein' nicht immer die richtige Richtung bedeutet.

Während der Schulzeit gibt es immer wieder die Gelegenheit, bei Hausaufgaben zu unterstützen. Dies wird von Eltern oft als Störung empfunden. Dabei eröffnet es die Gelegenheit, mit der stillen Frage, WARUM das Kind etwas nicht versteht, tiefer in die Ursache eines Problemes zu stossen, was einer Lösung gesamtheitlich näher kommt.

  Können Sie sich an Ihre eigenen Mutter-Tochter-Gespräche erinnern ? Wir Männer können auch mit unseren Jungs tolle Gespräche haben, aber ganz so wie die Damen gelingt es uns meist nicht, oder ?

Können Sie sich an Ihre eigenen Mutter-Tochter-Gespräche erinnern ? Wir Männer können auch mit unseren Jungs tolle Gespräche haben, aber ganz so wie die Damen gelingt es uns meist nicht, oder ?

Wie Kinder diese Liebessprache erkennen

Jasmin (8):  "Meine Familie liebt mich, weil wir ganz viel zusammen machen. Papa nimmt mich manchmal zum Angeln mit. Obwohl ich daran nicht so Spass habe, bin ich einfach gerne mit ihm zusammen."

Fabian (10): "Meine Mutter liebt mich sicher. Sie kommt zu jedem meiner Fussballspiele und schaut zu. Bei Papa bin ich mir nicht so sicher. Er hat uns verlassen."

Bruno (12): "Ich weiss, dass Papa mich liebt. Wir verpassen kein Fussballspiel. Meine Mutter liebt mich wahrscheinlich auch. Aber wir können nicht viel zusammen machen, weil sie sich oft nicht gut fühlt."

Martina (16): "Meine Eltern lieben mich. Woher ich das weiss ? Mit ihnen kann ich über alles reden. Sie helfen mir, gute Entscheidungen zu treffen."

  Unsere Söhne brauchen starke Väter, die sie wertschätzen, mit ihnen Zeit verbringen, spielen, sie herausfordern und mit ihnen dran bleiben. Unsere Gesellschaft braucht reife Männer, die gute Entscheidungen fällen können.

Unsere Söhne brauchen starke Väter, die sie wertschätzen, mit ihnen Zeit verbringen, spielen, sie herausfordern und mit ihnen dran bleiben. Unsere Gesellschaft braucht reife Männer, die gute Entscheidungen fällen können.

Schlussbemerkungen

Diese Liebessprache ist herausfordernd für uns Eltern. Sie verlangt eine klare Priorisierung und Planung, vor allem für ältere Kinder. Unser gesellschaftliches Verständnis, dass Zeit Geld ist, bestätigt sich hier keinerweise. Hier wird mit Zeit investiert, ja gesäht. Zuerst ernten dürfen die Kinder selber, dann ihre Kinder und spätestens dann sind wir als Eltern dran.

Kinder sind wie ein Garten. Je mehr wir sähen und pflanzen, desto mehr kann geerntet werden.

Bis nächsten Mittwoch
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