Die 5 Liebessprachen der Kinder - Lob & Anerkennung

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Ernst & Terri (translator)

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  Ehre, wem Ehe gebürt ! Wir alle träumen von Lob und Anerkennung für unsere Leistungen. Manchmal erhalten wir sie, manchmal nicht. Wieviel Lob braucht Ihr Kind, damit es sich angenommen und geliebt fühlt ? Worin bestehen die Schwierigkeit und Risiken, diese Liebessprache in den verschiedenen Altersgruppen anzuwenden ? Diesem Thema ist dieser Blog gewidmet.

Ehre, wem Ehe gebürt ! Wir alle träumen von Lob und Anerkennung für unsere Leistungen. Manchmal erhalten wir sie, manchmal nicht. Wieviel Lob braucht Ihr Kind, damit es sich angenommen und geliebt fühlt ? Worin bestehen die Schwierigkeit und Risiken, diese Liebessprache in den verschiedenen Altersgruppen anzuwenden ? Diesem Thema ist dieser Blog gewidmet.

Die 1. Liebessprache kann hier näher kennengelernt werden :  LS1-Körperkontakt

Liebessprache 2 - Lob und Anerkennung

"Ob mein Vater mich liebt ? Natürlich, denn wenn ich Fussball spiele und mir was gut gelingt, klatscht er und freut sich. Danach sagt er zu mir: 'Du hast dich gut eingesetzt!' Er betont, dass das Mitspielen wichtiger als der Sieg sei. Und wenn ich mal was verbocke, dann soll ich das nicht so tragisch nehmen, das könne jedem passieren. Es ist ihm einfach wichtig, dass ich mir Mühe gebe."

Die Worte des Vater versteht der Sohn als Worte der Zuneigung, Ermutigung, als ein 'du bist mir wichtig'. Sie fördern das Selbstwertgefühl. Es ist eine Saat, die einmal aufgehen wird.

Zuerst können sich die Kinder den Tonfall und dessen Atmosphäre merken, sozusagen die emotionale Färbung unserer Sprache und Gestik. Unser Gesichtsausdruck und Verhalten bringen soziale Schwingungen hervor, die die Kinder sehr gut zu interpretieren lernen.

  Gerade beim Spielen kommen sich die Kinderseele und Vater- und Mutter-Seele nahe. Wenn diese sich ganz auf das Kind einstellen, dessen Gefühle versuchen zu verstehen und auszudrücken, dann hat dies einen sehr positiven Einfluss auf die Entwicklung der Emotionalen Intelligenz (siehe Blog  EQ und Familie )

Gerade beim Spielen kommen sich die Kinderseele und Vater- und Mutter-Seele nahe. Wenn diese sich ganz auf das Kind einstellen, dessen Gefühle versuchen zu verstehen und auszudrücken, dann hat dies einen sehr positiven Einfluss auf die Entwicklung der Emotionalen Intelligenz (siehe Blog EQ und Familie)

Worte zusammen mit Taten

Nun, Worte ohne Taten sind für das Kind nicht so gut verständlich, wie wenn die lieblichen Worte in einen logischen Kontext gebettet sind. Beispiel: Sie erzählen ihrem Kind eine Gutenacht-Geschichte und sagen dann: "Ich habe dich ganz lieb, mein Schatz." Die Lobes- und Anerkennungsworte sollten immer mit einer Aktion in Verbindung stehen, damit der Eindruck beim Kind assoziativ wird. Denn später, wenn sich das Kind daran gewöhnt hat, genügen auch Worte, weil diese im Gehirn mit bereits gemachten Erlebnissen (Assoziationen) verbunden sind.

"Meine Mutter hat morgens beim Haarekämmen immer meine roten Haare bewundert. Das hat mir geholfen, ein positives Selbstbild zu entwickeln."

Achtung !

 Jedes Kind hat gewisse auffallende Eigenarten, die von den Kameraden manchmal belächelt werden. Rote Haare sind und bleiben schön, wenn sie von Mutter und Vater wertgeschätzt werden...

Jedes Kind hat gewisse auffallende Eigenarten, die von den Kameraden manchmal belächelt werden. Rote Haare sind und bleiben schön, wenn sie von Mutter und Vater wertgeschätzt werden...

Unsere Worte verbunden mit einer Leistung oder Aktion sollten wir auseinanderhalten können und sollten nie übertrieben betont werden. Worte, die zu oft in den Himmel loben, verlieren an Aussagekraft. Das Lob muss für das Kind nachvollziebar und berechtigt sein. Dann wirkt es. Lob ohne konkreten Anlass wird schnell als Schmeichelei oder Lüge verstanden.

Kinder können sich auch bei zu viel Lob daran gewöhnen. Sie wird ihnen dann, wenn sie mal ausbleibt, fehlen und das könnte bei sensiblen Kindern Angst injizieren und zu persönlichem Versagen führen.

Ermutigung - Mut machen

Für Babies ist so viel neu, alles ist eine neue Erfahrung. Wenn sie in ihren Lern-Schritten begleitet und ermutigt werden, dann fördert das ihr Lernverhalten. Identifikation und Nachahmung ist die wohl stärkste Lernmethode in den ersten paar Jahren. (siehe Blog Bed Liebe). Wenn das Kind sieht, wie wir anderen etwas schenken, dann tut es das gleiche, worauf wir wiederum positiv reagieren. So können verschiedenste Lernschritte vollzogen und gesteuert werden.

Ermutigen-können bedingt eigene Kraft und Lebensfreude. Darum ist es von Vorteil, wenn wir uns als Eltern auch öfters mal loben und ermutigen. Der grösste Feind aber ist der Ärger. Wut zerstört Beziehungen, eheliche und auch kindliche. Die Kinder reagieren darauf mit automatischer Verachtung, respektive Autoritätsverlust. Beschimpfungen lähmen das Kind. Zudem erhalten sie ein defektes Schuldgefühl-Verhalten. Darüber ein anderes Mal mehr. Kinder glauben nämlich noch jedem Wort. Unsere Emotionen gilt es also gut im Griff zu halten.

der Ausdruck der Stimme

Unter grosser Anspannung eine ruhige Stimme zu behalten, ist für viele Eltern eine Kunst, die sich sehr zu erlernen lohnt . Damit zeigen Sie dem Kind, dass Sie die Lage, resp die Beziehung, resp sich selber im Griff haben. Das wird Ihr Kind von Ihnen übernehmen. Siehe Blog zu EQ und Familie

Sind die Kinder klein, funktionieren Befehle meist noch gut. Allerdings lehren wir die Kinder ja schon bald einmal, an ihre Anfragen und Wünsche ein 'BITTE' zu hängen, damit die Autoritäts- und Verantwortungs-Verhältnisse klar ersichtlich sind. Wenn wir dies als Eltern mit Kleinkindern tun, dann akzeptieren diese das als natürlich, wenn keine Autoritätsprobleme anstehen. Bei älteren Kindern, besonders bei Jugendlichen, ist eine FRAGE anstatt ein Befehl viel erfolgreicher und vielversprechender.

  Wenn Kinder sich zurückziehen, sich beschützen, wo es gar nicht nötig wäre, oder sie streiten oft, rebellieren schnell, dann ist das ein Warnzeichen, das wir nicht übersehen sollten. Dieses Kind braucht eine Füllung des emotionalen Liebestankes, am besten und einfachsten via Liebessprache.

Wenn Kinder sich zurückziehen, sich beschützen, wo es gar nicht nötig wäre, oder sie streiten oft, rebellieren schnell, dann ist das ein Warnzeichen, das wir nicht übersehen sollten. Dieses Kind braucht eine Füllung des emotionalen Liebestankes, am besten und einfachsten via Liebessprache.

Wenn wir zum Beispiel das Kind vor Drogen warnen wollen, dann dürfen wir uns in der Tonlage nicht vergreifen. Solche Werte müssen in einem vertrauensvollen Kontext übermittelt werden. Ein guter Rat abstossend verpackt ruft schnell eine Trotzreaktion hervor, womit wir genau das Gegenteil erreichen. Ihr Leben sollte nicht hauptsächlich aus VERBOTEN bestehen, sondern aus Rat, Beistand und Werten. Wenn Eltern rauchen und ihrem Kind das Rauchen verbieten, dann hat das Kind natürlich Mühe damit. Es kann die Eltern nicht ernst nehmen.

 

Entscheiden lernen

Kinder fühlen sich hingegen sehr ernst genommen, wenn sie entscheiden können, wenn ihre Meinungs-Kompetenz gefragt ist. Wenn Sie als Eltern mehr auf die guten Taten statt Missetaten der Kinder schauen, diesen mehr Raum in der alltäglichen Kommunikation geben, fördern Sie diese Fähigkeit. Lernt das Kind dabei, gute Entscheidungen zu fällen, dann wird es dies auch später tun.

Beispiel Reto (10)

Die Eltern von Reto merkten, dass er sich für gar nichts mehr interessierte. Er schien gelangweilt und total unmotiviert. Auch wenn sie ihn zu begeistern versuchten, kam nichts dabei heraus. Sie kauften ihm einen Hund, was aber auch nicht half. Als die Eltern ein Liebessprachen-Seminar besucht hatten, viel ihnen auf, dass sie die Liebessprache von Reto total vernachlässigt hatten. Obwohl sie ihm Geschenke gegeben, ihn gedrückt und geherzt hatten, veränderte er sich nicht. Wenn sie mit ihm redeten, waren es meist Vorwürfe. Dann begannen sie, ihn zu loben und ihm die Botschaft <Du bist uns wichtig> mit Anerkennung zu vermitteln. Sie drückten nun alles positiv aus.

Nach einem Monat war Reto ein anderer Mensch. Den Eltern wurde klar, dass Erziehung keine zufällige Angelegenheit sondern eine laufende Herausforderung ist. Das Kind - und jedes ist dazu noch anders - verändert sich laufend, macht Erfahrungen und Lernprozesse, auf die die Eltern sich immer wieder neu einstellen müssen. Wäre der Reto ein Gamer gewesen, hätten sich wahrscheinlich auch die Bemühungen der Eltern nicht genug auswirken können. Gamen wirkt sich negativ auf das Gehirn aus.

Gute Massnahmen

Wenn wir dauernd die falsche Liebessprache sprechen, dann kann sich das verheerend auswirken. Das Kind ist laufend frustriert, muss den Alltag mit einem leeren oder halbleeren Liebestank bewältigen und wird über kurz oder lang die Autorität der Eltern in Frage stellen. Einem Kind mit der Lob und Anerkennungs-Liebessprache ständigen Tadel zu senden, wird es innerlich vernichten.

 Als Eltern ziehen resp erziehen wir die Kinder. Wohin? Diese Frage ist wichtig. Sie sollte uns dauernd begleiten, damit wir erkennen können, was wirklich passiert. Schliesslich wollen wir das Beste für unsere Kinder, nicht wahr ?

Als Eltern ziehen resp erziehen wir die Kinder. Wohin? Diese Frage ist wichtig. Sie sollte uns dauernd begleiten, damit wir erkennen können, was wirklich passiert. Schliesslich wollen wir das Beste für unsere Kinder, nicht wahr ?

Wenn Sie sich dagegen entschliessen, in dieser Sprache kompetent zu werden, dann wird empfohlen, die eigene Wahrnehmung für eine bestimmte Zeit (zB ein Monat lang, möglichst zu zweit) auf dieses Thema zu richten. Vielleicht ist einer von Ihnen ein guter Schreiber und nimmt sich ein Notizbüchlein oder heute ein Telefon und schreibt sämtliche Beobachtungen von anderen Eltern, aus Erziehungsbüchern, Internet etc auf und übt vor dem Spiegel, wie solches Lob am besten an das Kind gebracht werden könnte. 

Ihr Kind wird merken, dass Sie sich verändern. Entschuldigen Sie sich, wenn Sie sich unangebracht verhalten. Das hat seine Wirkung. Wenn Sie beständig sind, könnte es gut sein, dass Ihr Kind Sie selber beginnt zu loben. Dann sind Sie auf bestem Wege !!

Wie Kinder diese Liebessprache erkennen

Regina (8) :  "Meine Mutter sagt mir jeden Tag, dass sie mich liebt. Ich glaube, dass mein Vater mich auch liebt, aber er sagt nie etwas."

Kevin (10) : Er ist kürzlich bei den vierten Pflegeeltern gelandet. Er glaubt fest, dass diese ihn lieben, denn "sie schreien mich nicht an.  Sie behandeln mich wie ein Mensch, obwohl ich ihnen noch viele Probleme mache. Irgendwie mögen sie mich."

Lisa (12) : Sie hat ihren Arm gebrochen. In dieser misslichen Situation haben ihre Eltern sie unterstützt und ihr gesagt, dass sie die Schule schon wieder aufholen werde. Sie seien stolz auf sie, dass sie sich nicht durch diese Umstände unterkriegen lasse...

  Wenn Kinder, und besonders Jugendliche krank sind, ist das eine günstige Gelegenheit, der Seele näher zu kommen. Wertschätzung und Anerkennung können überbracht werden. Diese kostbaren Momente sollten allerdings nicht die einzigen sein, sonst besteht die Gefahr, dass das Kind als Erwachsenes die Krankheit auch zum Tankauffüllen verwenden wird.

Wenn Kinder, und besonders Jugendliche krank sind, ist das eine günstige Gelegenheit, der Seele näher zu kommen. Wertschätzung und Anerkennung können überbracht werden. Diese kostbaren Momente sollten allerdings nicht die einzigen sein, sonst besteht die Gefahr, dass das Kind als Erwachsenes die Krankheit auch zum Tankauffüllen verwenden wird.

Schlussbemerkungen

Bei jeder Liebessprache fällt es dem einen Elternteil meist leichter als dem anderen, sich darauf einzustellen. Vielen ist gar nicht bewusst, was sie mit ihrer Stimme, Erregtheit, ihrem Ärger für Schaden anrichten. Geben Sie in solchem Fall Ihrem Partner den Auftrag, sich zu merken und Ihnen zu berichten, was Sie wie gesagt haben und wie die Reaktionen waren. Das ist wohl ein demütigender Lernschritt, aber es zeigt ein klares Verantwortungs-Bewusstsein als Elternteil auf.

Wer sich diese Chance nicht entgehen lässt und an sich arbeitet, wird einen grossen Segen erfahren, der sich im Kind und im eigenen Selbstwert niederschlägt. Vergessen wir nicht:

Kinder sind wie ein Garten. Je mehr wir pflanzen und pflegen, desto grösser die Ernte !

  Freuen wir uns an den schönen Blumen und Früchten, die unser Erziehungsgarten hervorbringt... Gute Erziehungsarbeit bringt Lebensfreude !

Freuen wir uns an den schönen Blumen und Früchten, die unser Erziehungsgarten hervorbringt... Gute Erziehungsarbeit bringt Lebensfreude !

'Your mind is a garden. Your thoughts are the seeds. You can grow flowers or you can grow weeds.'

Dein Geist ist ein Garten. Deine Gedanken sind Samen. Damit kannst du Blumen oder auch Unkraut pflanzen.  Auf unser Thema übertragen:   Unsere Kinder sind unser Garten. Unsere Interaktionen sind die Samen. Damit erziehen wir sie zu reifen oder unbrauchbaren Menschen.

Ich wünsche Ihnen, lieber LeserIn, eine gute Zeit. Bis nächsten Mittwoch um 19 Uhr...

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