EQ verbessern in Ehe und Familie

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Dear Reader,

Thank you so much for your interest in this subject.

We are sorry this blog has not yet been translated into English.

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Have a blessed day!

Ernst & Terri (translator)

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  Wohl am stärksten wirkt sich emotionale Intelligenz in der Ehe und Familie aus. Dort zu investieren hat sich schon immer gelohnt. Es geht nichts über eine glückliche Familie. Trautes Heim - Glück allein.   (Bild:  1996 vor unserem 'neuen' Haus)

Wohl am stärksten wirkt sich emotionale Intelligenz in der Ehe und Familie aus. Dort zu investieren hat sich schon immer gelohnt. Es geht nichts über eine glückliche Familie. Trautes Heim - Glück allein.   (Bild:  1996 vor unserem 'neuen' Haus)

Hoffentlich war es Ihnen möglich, lieber Leser, die zwei vorgängigen zum Thema passenden Blogs zu lesen.  EQ1 (Definition) und   EQ2 (Lebensbereiche)

In diesem Blog wollen wir auf zwei wichtige Schwerpunkte eingehen, die einem zu besserer Beziehungsqualität verhelfen.

Prinzipielles zum Change Management

  • Wenn Sie etwas erkennen, das verändert werden soll, dann sind Sie auf bestem Weg.
  • Um eine Änderung aber zu integrieren, muss neben der Motivation auch eine gewisse Willenskraft, manchmal Bereitschaft zu trainieren, vorhanden sein.
  • Man kann Änderungen dumm oder auch clever angehen. ZB
  • Neues an alte Gewohnheiten anhängen verspricht meist Erfolg.
  • Automatische Erinnerungs-Symbole in guter Sicht anheften.
  • Schlechte Angewohnheiten sollten nicht einfach aufgegeben, sondern mit guten ersetzt werden. Damit werden die Hirnströme umgeleitet...
  • Ist man zu zweit, ein Team, dann steigen ebenfalls die Erfolgschancen.

Zur Erinnerung: Die fünf gesellschaftlichen Lebensbereiche:

  1.  EHE u FAMILIE (gegenseitiges Verständnis, das auf dem Selbstverständnis aufbaut)
  2.  BERUF (Umgang mit Kollegen, Untergebenen, mit dem Chef, Leistungsbereitschaft)
  3.  GESUNDHEIT (Gesunder Lebensstil fördert die Entwicklung des Frontallappens)
  4.  UMFELD (Privatsphäre, Öffentlichkeit und Gesellschaft können einen Mehrwert erkennen)
  5.  SPIRITUALITÄT (Verständnis und Umgang mit Glauben im Postmodernen Kontext)

Allgemeines

Vergessen wir nicht: Das Ziel von EQ sind reifere Beziehungen, Lebens-Balance und höhere Soziale Kompetenz. Und damit ist glücklich sein gemeint. Es gibt einige Störfaktoren, mit denen Sie sicher schon Erfahrungen gemacht haben und deren man sich bewusst sein sollte. Sie wollen den Erfolg verhindern :

  • STOLZ - Wo Stolz ist, da sind auch Probleme. Er zieht den Ärger an, macht unnötig Radau und verlangt mehr, als gut ist. Er sollte immer mehr ersetzt werden mit DEMUT, was ein Mut zu weniger ist, ein Mut zur Kollektivität, statt Eigensinn, ein Mut, sich fürs Glück auch der anderen einzusetzen.
  Stolz ist in unserer Gesellschaft etabliert. Wir merken kaum, welche Opfer dadurch gebracht werden müssen. Viele Familien gehen zu Grunde deswegen. Wenn jeder sagt: "Ich will, Ich will...", dann wird der stärkere gewinnen und es wird immer Verlierer geben. Muss es das ?

Stolz ist in unserer Gesellschaft etabliert. Wir merken kaum, welche Opfer dadurch gebracht werden müssen. Viele Familien gehen zu Grunde deswegen. Wenn jeder sagt: "Ich will, Ich will...", dann wird der stärkere gewinnen und es wird immer Verlierer geben. Muss es das ?

  • LUST - Wonach wir Lust haben, das wollen wir. Manchmal ungeachtet aller Umstände. Sie ist gefährlich, wenn es darum geht, vernünftige Entscheidungen zu treffen. Sie richtet sich nach den Gefühlen, dem Lustgewinn, statt rationalen Argumenten.
  Wer kann schon Schweizer Schokolade widerstehen ? Können Sie das ? Super. Wir sind so auf Konsum geschult und getrimmt, dass sich viele im Neurologischen Lustzentrum verlieren. Wenn es ums lustvolles Essen geht, dann gibts keine guten Gründe dagegen. Aber es kann ja auch etwas gut UND gesund sein. Wer auf gesunde Kost keine Rücksicht nimmt, muss die Rechnung irgendwann begleichen...

Wer kann schon Schweizer Schokolade widerstehen ? Können Sie das ? Super. Wir sind so auf Konsum geschult und getrimmt, dass sich viele im Neurologischen Lustzentrum verlieren. Wenn es ums lustvolles Essen geht, dann gibts keine guten Gründe dagegen. Aber es kann ja auch etwas gut UND gesund sein. Wer auf gesunde Kost keine Rücksicht nimmt, muss die Rechnung irgendwann begleichen...

  • MACHT - Wenn man sich an Macht und Einfluss gewöhnt hat, möchte man sie nicht mehr abgeben. Eine Veränderung, wo Autorität oder Einflussrecht abgegeben wird, da kann starker Widerstand entstehen. In Familien zeigt sich das manchmal besonders krass.
  Gewinnen ist in. Darum geht es. Stärker und besser sein als die anderen. Dominant und überlegen den Wettbewerb gewinnen. Dann können wir stolz sein. Wieweit ist das gesund für unsere Familien-Beziehungen ? Kann es sein, dass wir zu Konkurrenten werden ? Das wäre doch schade.

Gewinnen ist in. Darum geht es. Stärker und besser sein als die anderen. Dominant und überlegen den Wettbewerb gewinnen. Dann können wir stolz sein. Wieweit ist das gesund für unsere Familien-Beziehungen ? Kann es sein, dass wir zu Konkurrenten werden ? Das wäre doch schade.

A. Ehe

Ein Tipp für jeden der fünf EQ-Komponenten:

  1. Selbsterkenntnis:  Nehmen Sie sich Zeit einmal pro Tag - am besten Abends - und überdenken Sie, wie Sie heute mit Ihrem Partner kommuniziert haben. Sind Sie ein Stressor gewesen oder eher ein ruhiger Pol ? Geben Sie sich eine Bewertung von 1-10, wobei 10 optimal ist. Schreiben Sie diese Zahl auf und vereinbaren Sie ein Rendez-vous mit ihrem Partner einmal pro Woche. Nach einem Monat reicht vielleicht auch monatlich.
  2. Selbstkontrolle: Wählen Sie einen Moment aus, den Sie nicht mehr geschehen lassen wollen, wo Sie mit Ihrem Temperament zu weit gegangen sind. Diesen Moment planen Sie so gut, dass nächstes Mal ein besseres Ergebnis rausschaut. Tun Sie dies 1x pro Woche immer am gleichen Tag.
  3. Selbst-Motivation: Suchen Sie eine Möglichkeit, wo Sie Ihren Partner überraschen können. Positiv natürlich ! Wenn Sie es 1x pro Tag schaffen, dann sind Sie schon ein Meister. Einmal pro Woche wäre wünschenswert. Hören Sie aber damit nicht nach einem Monat schon auf !
  4. Empathie:  Irgendwann ist Ihr Partner darauf angewiesen, dass Sie ihm/ihr gut zuhören. Verpassen Sie diesen Moment nicht. Arbeiten Sie innerlich an Ihrer Einstellung, ein guter Zuhörer zu sein.
  5. Soziale Kompetenz: Es gibt mindenstens einmal im Monat eine Gelegenheit, etwas Soziales zu organisieren. Das kann für die ganze Familie sein, aber sicher für Ihren Partner. Zeigen Sie dabei Initiative, Ihr Organisationstalent und Engagement. Es wird sich lohnen.
  Es gibt in einer Ehe viel zu besprechen. Tun wir das Hand in Hand, ist das Ergebnis dementsprechend. Gemeinsame Spaziergänge sind vorteilhaft. Die Ladies mögen es. Meine Lady liebt es sogar. Laden Sie Ihre Lady dazu ein...

Es gibt in einer Ehe viel zu besprechen. Tun wir das Hand in Hand, ist das Ergebnis dementsprechend. Gemeinsame Spaziergänge sind vorteilhaft. Die Ladies mögen es. Meine Lady liebt es sogar. Laden Sie Ihre Lady dazu ein...

B. Familie

  1. SE: Überlegen Sie sich Ihre Rolle, die Sie in Ihrer Familie einnehmen. Sind Sie damit zufrieden? Ist Ihre Autorität genügend aufgebaut ? Fühlen Sie sich geliebt, lieben Sie alle Ihre Mitglieder, sodass jeder sich auch wirklich geliebt fühlt ? (siehe Liebessprachen)
  2. SK: Gibt es Momente, wo Ihnen der Nuggi platzt ? Wo es zu unkontrollierten Aktionen oder Reaktionen kommt ? Analysieren Sie diese Ereignisse objektiv und entscheiden Sie, wie es bessere, konstruktivere Möglichkeiten gibt. Oft ist uns das Reaktionspotential gar nicht bewusst.
  3. SM: Vielleicht pflegen Sie schon eine Familienkonferenz. Sie könnte jeweils an Freitagabenden stattfinden. Dort geht es darum, gemeinsam ein Fazit über die vergangene Woche zu machen, dann das aktuelle Wochenende zu besprechen und schliesslich auf neuralgische und sonstige wichtige Punkte der kommenden Woche einzugehen. Die Kinder schätzen das gewaltig. Ihr EQ wird so wunderbar gefördert.
  • Sie lernen so, ihre Anliegen, Probleme und Fragen zu kommunizieren,
  • ernst genommen zu werden und
  • auf andere Rücksicht zu nehmen.

Für Sie als Elternteil ginge es darum, motiviert diese Herausforderung anzugehen,

  • gute Vorschläge bereit zu haben,
  • Zielvereinbarungen zu treffen und
  • die Kontrolle darüber zu verwalten.      

 

  Eine Familie, die zusammen wächst, wächst zusammen. Die Kollektiv-Interessen werden berücksichtigt, demokratisches Verständnis trainiert, Kommunikation und Zielsetzungen entwickelt. Gemeinsame Erfahrungen bilden den Schatz für die Zukunft.

Eine Familie, die zusammen wächst, wächst zusammen. Die Kollektiv-Interessen werden berücksichtigt, demokratisches Verständnis trainiert, Kommunikation und Zielsetzungen entwickelt. Gemeinsame Erfahrungen bilden den Schatz für die Zukunft.

4.  EM: Wenn es um empathisches Handeln im Familienkreis geht, dann ist das, was Sie bereits in der Ehe anwenden, auch hier zu gebrauchen. Nämlich sich in die Kinder einfühlen, ihre Welt verstehen wollen - sie verändern sich ja laufend, daher ist dies eine dauernde Herausforderung für die Eltern - und mit weisen Antworten oder Richtlinien die Familien-Prinzipien in ein angenehmes Familienleben einzubinden.

Vielleicht kennen Sie den Ausdruck AKTIVES ZUHÖREN.  Das ist eine wichtige Kunst in der Kommunikation. Wenn Kinder sie erfahren, werden sie später auch in der Lage sein, entsprechend selber zu kommunizieren.  

Es scheint mir noch wichtig, dass Sie als Eltern aus einem < NEIN > kein < JA, gut, dann halt doch > machen lassen - Ausnahmen ausgenommen. Sollte eines der Kinder - oftmals das Jüngste - gerne Eskalations-Methoden anwenden, dann können sie dies zusammen mit angepasstem Verhalten ersetzen lassen. Gemeinsam als Eltern-Team schaffen Sie das. Das Kind hat keine Chance alleine.

5. SoK: Wie zeigt sich Soziale Kompetenz im Familienkreis ?

  • Sicher einmal gehört Verantwortung übernehmen dazu.
  • Leitung der Familienkonferenz,
  • Initiative ergreifen für eine gemeinsame Ferienplanung,
  • organisieren von Ausflügen,
  • gemeinsame Ziele helfen durchzusetzen.

Für eine Familie sind diese Komponenten so wichtig, dass die Kinder Ihnen für ewig dankbar sein werden. Die Pubertät wird anders aussehen.

Wer seine Energie und Prioritäten in die Familie investiert, der wird dafür sein ganzes Leben lang profitieren. Kinder, die in einem solchen Umfeld aufwachsen, werden es Ihnen danken, ihr Leben lang.

  Wie wärs mit einem Familienausflug oder gemeinsamen Ferien ? Miteinander - Füreinander - Zueinander.

Wie wärs mit einem Familienausflug oder gemeinsamen Ferien ? Miteinander - Füreinander - Zueinander.

Entscheiden Sie sich für ein paar Vorschläge, am besten als Team. Lassen Sie sich durch NICHTS davon ablenken. Geben Sie nicht so schnell auf. Ermutigen Sie einander.

Terri und ich wünschen Ihnen viel Erfolg.

Bis bald.

 

 

 

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