Wissenswertes zum Thema LERNEN

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Dear Reader,

Thank you so much for your interest in this subject.

We are sorry this blog has not yet been translated into English.

We are trying to get all the blogs from 2017 translated asap.

We apologize for the inconvenience and thank you for your patience.

Have a blessed day!

Ernst & Terri (translator)

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  Damit ein Mensch später sein ganzes Potenzial ausschöpfen kann, ist er auf eine hochstehende Erziehung in den ersten drei Lebensjahren angewiesen. Die Forschung zeigt auch, dass die nachfolgenden drei Jahre dazu die optimale Lernzeit darstellt, sich die Grundfertigkeiten anzueignen. Überrascht Sie das ?

Damit ein Mensch später sein ganzes Potenzial ausschöpfen kann, ist er auf eine hochstehende Erziehung in den ersten drei Lebensjahren angewiesen. Die Forschung zeigt auch, dass die nachfolgenden drei Jahre dazu die optimale Lernzeit darstellt, sich die Grundfertigkeiten anzueignen. Überrascht Sie das ?

Der Beginn des Lernens

Es ist klar, wir Eltern sind die ersten Lehrer unserer Kinder. Obwohl wir keinen formalen Unterricht erteilen, ist es wichtig in dieser Phase, den angeborenen Lerntrieb der Kleinkinder zu fördern, auf alle Fälle nicht zu behindern oder zu vernachlässigen. Diese Kinder kommen mit einem angeborenen Hunger nach Erfahrungen und Wissen auf die Welt. Dieser Hunger bleibt bestehen, solange er nicht durch falsches Verhalten wie mangelndes Angebot, Schläge oder stetige Frustration ausgetrieben wird.

Dieses frühkindliche Lernverhalten ist aufgrund der stark intrinsischen Motivation  so stark geprägt. Durch das Bedürfnis nach Bewegung allein schon wird vom Krabbeln ein sich aufrichten und später werden Schritte gewagt. Es will die Welt erobern mit tausend Fragen. Durch Beobachten werden viele Verhalten und Eigenarten von anderen, meist von den Geschwistern übernommen. (siehe BLOG dazu).

Teenager ahmen Erwachsene nach. Alles was Spass macht, cool ist, wird kopiert. Die Lernfreude bleibt meist so lange erhalten, wie man sich damit aktiv beschäftigen kann.

  Lernen durch  Identifikation und Nachahmung  ist eine alltägliche Lernmethode der Kinder und Jugendlichen. Gerade mit den Medien verstehen sie sich schnell sehr gut. Faszinierend auf der einen Seite, aber auch gefählerlich für die Sozialkompetenz und den Frontallappen auf der anderen Seite. Dazu später mal mehr.

Lernen durch Identifikation und Nachahmung ist eine alltägliche Lernmethode der Kinder und Jugendlichen. Gerade mit den Medien verstehen sie sich schnell sehr gut. Faszinierend auf der einen Seite, aber auch gefählerlich für die Sozialkompetenz und den Frontallappen auf der anderen Seite. Dazu später mal mehr.

Zu Hause lernen

Im Idealfall wird die intellektuelle Förderung zu Hause stattfinden. Mittels ihrer fünf Sinne werden Farben, Töne, Gegenstände und Essbares getestet und womöglich in der Natur auf Entdeckungstour gegangen. Durch verbale Stimulation wird die Sprache gefördert und dem natürlichen Drang, Neues zu lernen, stattgegeben.

Eine augeglichene Atmosphäre zu Hause regt zum Lernen an. Weil die Kinder emotionale Wesen sind, lernen sie auch über ihre Gefühle am besten. Das Lernen hat also viel mit dem emotionalen Reifegrad des Kindes zu tun. Je entwickelter ein Kind auf der emotional-intelligenten Ebene ist, desto bessere Lernergebnisse sind zu erwarten. Die Eltern fördern oder hemmen diese seelische Reife. Dank gefülltem Liebestank des Kindes wird Lernen zu einer Freude.

Eine warmherzige und liebevolle Beziehung zwischen den Eltern und Kinder ist die Grundlage für ein entspanntes, freudiges Lernen und ebenso für ein gesundes Selbstwertgefühl. Es geht also nicht nur um die Intellektförderung, sondern auch um die emotionale Reifung.

  Wir erleben es gerade mit unseren kleinen Enkel/innen: Im Lernen vereinen wir uns total. Wird dem Kind auf dessen Lernebene begegnet, entwickelt sich eine starke Bindung zu Ihnen. Nutzen Sie diese Chance...

Wir erleben es gerade mit unseren kleinen Enkel/innen: Im Lernen vereinen wir uns total. Wird dem Kind auf dessen Lernebene begegnet, entwickelt sich eine starke Bindung zu Ihnen. Nutzen Sie diese Chance...

Was schief gehen kann

Scheidung oder Trennung der Eltern

Es gibt kaum ein Ereignis, das so augenfällig Einfluss hat auf die Beziehung von Liebe und Lernen in den Kindern. Ein derartig traumatisches Ereignis leert den Liebestank und damit auch die Freude am Lernen. Dieser Entwurzelung folgen zusätzliche Ängste (Verlustangst-Blog). Wenn sich durch entsprechende elternliche Massnahmen wieder etwas mehr Sicherheit einstellt und sich das Kind wieder an der elterlichen Liebe freuen lernt, geht es etwas besser. Aber erholen kann es sich nicht mehr. Umso wichtiger ist es, in solchen Fällen die fünf Liebessprachen möglichst konsequent anzuwenden.

  Das Grundbedürfnis nach Liebe und Geborgenheit, Sicherheit und Wertschätzung, ist in allen Kindern so gross und stark entwickelt, dass eine Trennung oder Scheidung hochgradig irritierend wirkt. Jetzt, wo das Kind in grossen Entwicklungsschritten lernt, was Liebe eigentlich ist, wird es in diesem Lernprozess an der heikelsten Stelle gestört: Der Bindung zu seinen Eltern, den wichtigsten Personen und Autoritäten.

Das Grundbedürfnis nach Liebe und Geborgenheit, Sicherheit und Wertschätzung, ist in allen Kindern so gross und stark entwickelt, dass eine Trennung oder Scheidung hochgradig irritierend wirkt. Jetzt, wo das Kind in grossen Entwicklungsschritten lernt, was Liebe eigentlich ist, wird es in diesem Lernprozess an der heikelsten Stelle gestört: Der Bindung zu seinen Eltern, den wichtigsten Personen und Autoritäten.

Desinteresse

Statistiken zeigen, dass bei Schulstoff-interessierten Eltern die Fähigkeit der Kinder, den Lernstoff aufzunehmen, signifikant besser ist. Ohne Motivation gibt es kein Lernen. Da sind die Kinder manchmal auf elterliche Motivation angewiesen...  Zeigen wir Desinteresse, ob unser Kind raucht oder Drogen nimmt, dann steigt damit die Wahrscheinlichkeit von einer folgenden Abhängigkeit.

Klar, das Einmaleins haben wir Eltern irgendwann gelernt... Aber für das Kind sind es Hürden, die noch zu überspringen sind, möglichst spielerisch, spassig und interessiert. Helfen Sie ihm.

Vater-Rolle

Der Einfluss der Väter auf die Entwicklung der Kinder wird meistens unterschätzt. Eine auf 11 Jahre angelegte Studie zeigte zum Beispiel, dass, je interessierter der Vater sich am Familienleben beteiligte, desto geringer war die Wahrscheinlichkeit für die Kinder, später kriminell zu werden. Zudem war deren Bildungsstand erheblich höher. 584 Familien mit Kindern zwischen 7-11 Jahre alt wurden untersucht. Als 20-Jährige wurde der Schlussstrich gezogen, mit dem Ergebnis, dass je stärker sich der Vater engagierte, desto höher war die Schulbildung und desto seltener gab es soziale Misserfolge.

  Meistens ziehen die Väter ein gewisses Alter der Kinder vor: einige fühlen sich wohl mit Kindern, die schon Fussball spielen können, andere können es schon gut mit Kleinkindern. Für viele ist es eine Herausforderung, sich auf der Ebene des kindlichen Geistes zu bewegen. Aber wo ein Wille, da ist auch ein Weg. Geben Sie nicht so schnell auf. Es geht um Ihr eigenes Kind. Es lohnt sich bestimmt, dafür über den eigenen Schatten zu springen.

Meistens ziehen die Väter ein gewisses Alter der Kinder vor: einige fühlen sich wohl mit Kindern, die schon Fussball spielen können, andere können es schon gut mit Kleinkindern. Für viele ist es eine Herausforderung, sich auf der Ebene des kindlichen Geistes zu bewegen. Aber wo ein Wille, da ist auch ein Weg. Geben Sie nicht so schnell auf. Es geht um Ihr eigenes Kind. Es lohnt sich bestimmt, dafür über den eigenen Schatten zu springen.

Umgang mit Ängsten

Wir werden alle mit Ängsten geboren. Das eine Kind ist - teilweise genetisch bedingt - sensibler als andere. Lernt ein Kind, mit seinen Ängsten gut umzugehen, wird es sich positiv entfalten können. Sind aber viele Ängste da, die mittels Liebessprache nicht abgebaut werden, das Kind sich also ungeliebt fühlt, dann zeigt sich das besonders deutlich bei neuen Lernschritten. Versagensängste bilden sich gerne dann, wenn Lerninhalte abstrakter werden (zB. Anfangs 4. Klasse). Das Gefühl, den Anschluss an die Klassenkameraden zu verlieren, nagt mitunter stark am Selbstwertgefühl. Daraus können sich über kurz oder lang Depressionen bilden (siehe toxische Gedanken-BLOG).

Daher ist emotionale Reife so wichtig. Dies bedeutet, dass das Kind in der Lage ist, Ängste zu beherrschen, normalen Stress auszuhalten und bei Veränderungen im Gleichgewicht zu bleiben. Dies wird, wie erwähnt, am besten mittels Liebestank-Füllung erreicht.

Kinder, die Blickkontakt-Schwierigkeiten aufweisen und Gleichaltrigen und Erwachsenen gegenüber etwas kontaktscheu sind, verraten nicht kontrollierbare und nicht verarbeitete Ängste und Spannungen. Diesen Kindern sollte unbedingt geholfen werden. Aber wie ?

Kinder motivieren

Grundlagen der Motivation

Vielleicht haben Sie sich schon gefragt, wie Sie Ihr Kind für irgend etwas motivieren können. Zur Grundlage der Emotion Motivation gehört ein gefüllter Liebestank und ein mehr oder weniger erfolgreiches Gefühls-Management. Sobald diese zwei Faktoren vorhanden sind, ist es viel einfacher, Kinder zu motivieren. Ein Kind mit einem leeren Liebestank neigt zu passiv-aggressivem Verhalten, tut also genau das, was die Eltern nicht erwarten oder erhoffen. Es ist also als dritte Komponente wichtig, das Kind zu befähigen und zu fördern, die Verantwortung für sein eigenes Verhalten zu übernehmen. Wer das kann, ist schon motiviert.

  Meist lassen sich Kinder leicht motivieren, wenn wir sie in ihrer Sprache ansprechen. Sie lieben es, mit ihrem Daddy etwas auszuprobieren, was sonst niemand mit ihnen macht. Es geht nichts über ein Erlebnis mit ihren Eltern.

Meist lassen sich Kinder leicht motivieren, wenn wir sie in ihrer Sprache ansprechen. Sie lieben es, mit ihrem Daddy etwas auszuprobieren, was sonst niemand mit ihnen macht. Es geht nichts über ein Erlebnis mit ihren Eltern.

Interessen wecken

Was macht Ihrem Kind Spass ? Wofür interessiert es sich, wenn auch nur im Ansatz ? Vielleicht hört es gerne Musik. Warum nicht ein Musikinstrument lernen ? Wichtig ist dabei, dass es nicht Ihr Wunsch allein ist, sondern dass dieser Wunsch im Kind genährt wird (von extrinsischer zu intrinsischer Motivation) mittels Aufmerksamkeit und Erfolgserlebnissen.

Verantwortung übergeben

Schliesslich wollen wir unsere Kinder ja in die Selbstständigkeit, ins Erwachsenenalter, führen. Dieses Ziel erreichen wir, wenn wir nicht alle Probleme des Kindes selber lösen, sondern je älter es ist, immer mehr an der Problemlösung teilhaben lassen. Damit hat das Kind die Chance, selbständiges Denken und Handeln zu entwickeln. Es gibt auch die Variante, dass dem Kind altersgemässe Fragen gestellt werden, deren Antworten dann angewendet werden können. Das kann einen tiefen Eindruck in der seelischen Struktur des Kindes hinterlassen.

Passive Aggressivität

Vor allem in der Pubertät ist passive Aggression eigentlich typisch. Damit sucht der Teenager nach der verwundbaren Stelle der Erwachsenen. Sie können das mittels schlechten Noten tun, schlampiges Hausaufgabenmachen und ungenügende Arbeitsunterstützung. Hier gilt, dass die Eltern sich weigern, die Verantwortung für deren Versagen zu übernehmen, sonst kann deren Motivation nicht wachsen. Lassen Sie sich also vom allgemeinen Erziehungstrend, den Kindern immer mehr Verantwortung abzunehmen, nicht anstecken. Gerade Eltern, die damit ihre Liebe 'beweisen' wollen, tun damit genau das Gegenteil.

Wichtig ist aber trotzdem, Wege zu finden, den Liebestank der Teenagers zu füllen. Finden Sie deren Liebessprache heraus. Dann ist es einfacher, sich Ihrer emotionalen Unterstützung zu versichern.

  Teenagers sind in einer kritischen Entwicklungsphase. Viel Unsicherheit und Ängste produzieren Aggressionen. Soziale Instabilität, unterstützt durch übermässigen Medienkonsum, zeigt oft deutlich soziale Inkompetenz auf.

Teenagers sind in einer kritischen Entwicklungsphase. Viel Unsicherheit und Ängste produzieren Aggressionen. Soziale Instabilität, unterstützt durch übermässigen Medienkonsum, zeigt oft deutlich soziale Inkompetenz auf.

Liebessprache einsetzen

Es gibt im Laufe eines Schultages zwei geeignete Momente, die Liebessprache des Kindes einzusetzen: Beim Abschied vor und der Begrüssung nach der Schule. Es können Streicheleinheiten sein, ein spezieller Abschiedsgruss, ein Wunsch-Znüni, ein Kompliment oder sonstige Aufmerksamkeit. Gerade diese zwei wichtigen Momente können dem Kind helfen, den Alltag besser zu meistern. Wie schon erwähnt: Wenn auch der Vater da mitmischen kann, dann hinterlässt das seine Spuren.

Wenn Erwachsene lernen

Lebensstil

Wie die Erläuterungen aufgezeigt haben, wird unser Lernverhalten durch verschiedene Motivatoren und Demotivatoren beeinflusst. Wenn man hört, wie Menschen vor hunderten von Jahren ihr Gehirnpotenzial brauchten und es mit unserer Art vergleicht, dann wird man etwas beschämt, nicht wahr ? Unser Lebensstil definiert unsere Lerngrenzen. Obwohl in unserem Informationszeitalter alle erdenkliche Information vorhanden ist und sie sich alle 1-2 Jahre verdoppelt, sind wir mit unserem Lernpotenzial, oder was davon noch übriggeblieben ist, auf verlorenem Posten.

  Toll, wenn Erwachsene die Bedeutung von Weiterbildung erkennen. Sind sie  intrinsisch  motiviert, umso besser.

Toll, wenn Erwachsene die Bedeutung von Weiterbildung erkennen. Sind sie intrinsisch motiviert, umso besser.

Auswahl

Für uns stellt sich also eher die Frage, was es sich lohnt zu lernen. Die Auswahl ist zu gross. Wir müssen priorisieren. Diese Auswahl verlangt Werte als Entscheidungskriterien. Überlegen Sie doch einmal, was Sie in Ihrem Leben wirklich lernen wollen ? Ist es Sachwissen für Ihren Beruf ? Oder wollen Sie Empathie entwickeln, also mehr über die Funktionalitäten des Menschen kennenlernen, damit Sie in Ihrer Familie, im Freundeskreis eine Hilfe und Unterstützung sein können ?

In zunehmendem Alter (siehe 40+ BLOG) fällt einem auf, dass die Erinnerung und damit das Gedächtnis nachlässt und lernen immer schwerer wird. Immer mehr reduziert sich unser Leben auf frühkindliche Verhaltensweisen, bis dann der Abschied kommt.

Training von früh bis spät

Wer jedoch noch auf hohe Motivatoren zurückgreifen kann, wird auch im Alter noch überraschende Lernergebnisse vorweisen können. Wer sein Gehirn bis ins Alter trainiert hat, profitiert davon. Was unterlassen wurde, ist kaum mehr herzustellen. Liebe jüngere Leser, bedenken Sie das in Ihrem Alltag. Nehmen Sie nicht immer den bequemsten Lernweg, fordern Sie Ihren IQ und EQ (BLOG) heraus. Es wird sich lohnen !

 

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