Verlustangst - Kennen Sie sich da aus ?

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Ernst & Terri (translator)

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 Verlustängste werden meist nicht als solche erkannt. Leider.  Würden sie erkannt, könnte man etwas dagegen tun .

Verlustängste werden meist nicht als solche erkannt. Leider. Würden sie erkannt, könnte man etwas dagegen tun.

Angst begleitet uns durchs Leben. Es ist sozusagen ein Geschenk der 'Natur'. Was uns die 'Natur' dazu gibt, ist das Werkzeug, mit dieser Angst konstruktiv umzugehen: Erfahrungen, Vernunft, Selbsterkenntnis und vor allem Liebe, das Gegenteil von Angst.

Liebe ist die richtige Medizin gegen Angst. Sie treibt die Angst aus. Leider kennen wir die Liebe oft nicht gut genug. Wer Zugang zum biblischen Glauben hat und unseren Schöpfer als liebenden Vater kennengelernt hat, ist diesbezüglich stark im Vorteil.

 Es gibt kein Argument gegen echte Liebe. Sie ist die herausragendste Komponente einer Beziehung

Es gibt kein Argument gegen echte Liebe. Sie ist die herausragendste Komponente einer Beziehung

 Was versteht man unter Verlustangst ?

Die Verlustangst wird häufig auf die eigene Person bezogen. Dies kann sich zeigen, indem ich Angst habe ..

  • nicht genug für den/die PartnerIn zu sein
  • nicht attraktiv genug, nicht interessant und liebenswert genug zu sein
  • andere bekämen mehr als ich (Eifersucht)
  • andere würden mich betrügen oder verraten oder ausnützen
  • vor anderen 'Konkurrenten', was zu Kontrollverhalten führen kann
  • meine/n PartnerIn zu verlieren, was mich meine eigenen Interessen verleugnen lassen kann.
 Nicht jede Blüte kann gleich viel Sonnenlicht erhalten

Nicht jede Blüte kann gleich viel Sonnenlicht erhalten

Wie entstehen Verlustängste ?

Verlustangst kann entstehen auf Grund von entsprechenden Verlust-Erlebnissen. Solche Erlebnisse können Traumas werden, je früher Kinder solche Verlusterfahrungen machen. Solche Erlebnisse können sein:

  • Streitigkeiten und folgende Trennung der Eltern
  • die Vernachlässigung durch ein oder beide Elternteile
  • Todesfälle von nahestehenden Menschen, sowie auch Tieren
  • Unsicherheit in familiärer Beziehungsstruktur

Letzteres sei etwas erklärt:  Kinder erkennen früh ihre Mutter und ihren Vater als Quelle der Befriedigung von Sicherheit und Geborgenheit. Funktioniert diese Quelle entweder aufgrund von Abwesenheit oder Vernachlässigung nicht, kann dies das Kind traumatisieren – es fühlt sich abgelehnt und erfährt einen Mangel an Zuwendung, was spätere Minderwertigkeits-Gefühle und Verlustängste bis hin zur Depression nach sich ziehen kann.

 Wenn das Herz in der Kälte liegen gelassen wird ...

Wenn das Herz in der Kälte liegen gelassen wird ...

Verlustangst und Bindungsangst

Es ist verständlich, dass jemand, der Angst vor einem Beziehungsverlust hat, gar keine Beziehung mehr eingehen will. Dieses Risiko ist dann zu gross. Diese daraus entstehende Angst heisst Bindungsangst. Sie ist ein häufiger Begleiter der Verlustangst. Die Erfahrung, Vertrauen zu Menschen aufzubauen und Nähe zuzulassen, muss in solchem Fall erst gelernt werden.

Umgang mit Verlustangst

Obwohl die als Kind gemachten Erfahrungen sehr tief sitzen können, sollte man - wer an Lebensqualität interessiert ist - etwas dagegen tun. Wichtig ist, dass man diese Angst als solche erkennen kann. Wenn man diese Erkenntnis als eine Herausforderung ansieht, dann kann eine Therapie oder ein bewusster Umgang mit diesen Ängsten helfen, den Leidensdruck zu vermindern und umzudenken. 

Um Verlustängste zu bearbeiten ist es daher sinnvoll eventuelle Kindheitstraumata aufzuarbeiten, das eigene Selbstbild zu verbessern und am „Loslassen“ zu arbeiten, zum Beispiel mit Übungen zur Achtsamkeit. So können Verlustängste überwunden werden und ein erfülltes Leben mit weniger Angst und nahen Beziehungen geführt werden.

Hier wichtige Schritte :

 Reflexion, Zusammenhänge erkennen, Vergangenheit aufarbeiten, positiv verarbeiten, das ist echter Gewinn

Reflexion, Zusammenhänge erkennen, Vergangenheit aufarbeiten, positiv verarbeiten, das ist echter Gewinn

1. Verlustangst erkennen

Wie schon gesagt. Viele wissen gar nicht, dass ihre schlechten Gefühle oder schwierigen Verhaltensweisen auf Verlustängste zurückzuführen sind. Übermässiges Klammern an Bezugspersonen, Misstrauen, Eifersucht und Kontrollzwang deuten auf diesen Umstand hin. Aber auch das Gegenteil kann der Fall sein, dass eine Bindungsangst zu Distanzierung, Feindseligkeit und Unnahbarkeit führen kann. 'Selbsterkenntnis ist der beste Weg zur Besserung !'

2. Die Ursachen finden

Auf der Suche nach den Gründen braucht es Mut und Zielstrebigkeit. Entweder sucht man allein oder auch mit Hilfe einer Psychotherapie. Die Reise in die Kindheit oder auch zu späteren Erfahrungen ist spannend. Dabei geht es darum, als Erwachsener die gemachten Erlebnisse neu zu beurteilen und den tatsächlichen Umständen, der 'Wahrheit' auf die Spur zu kommen. Denn Wahrheit macht immer frei !

3. Eigene Identität neu definieren

Selbstwertgefühl

Verlustängste gehen meistens mit einem sehr schlechten Selbstwertgefühl einher oder entstehen durch dieses. Fallen wichtige Bezugspersonen aus, dann schleicht sich schnell das Gefühl der Wertlosigkeit, des Ungeliebtseins und nicht Willkommenseins ein. Der dadurch entstandene tiefe Selbstwert soll neu bearbeitet und definiert werden. Dazu später mehr.

 Sich als einzigartig, als Unikat, mit Talenten und Gaben erkennen, die eigene Entscheidungskraft und Menschlichkeit mit Grenzen und Potential schätzen und akzeptieren, das macht Selbstwert aus.

Sich als einzigartig, als Unikat, mit Talenten und Gaben erkennen, die eigene Entscheidungskraft und Menschlichkeit mit Grenzen und Potential schätzen und akzeptieren, das macht Selbstwert aus.

Grenzen akzeptieren und Gutes zulassen

Sich zu überarbeiten und ausnutzen zu lassen ist keine akzeptable Option. Nehmen Sie sich ganz bewusst Auszeiten, um dann das zu tun, was ihnen gut tut – das kann ein regelmässiger Abend sein, mit einem Bad, einem guten Buch, was Leckeres zu essen, ein spannendes Hobby oder Workshop oder später vielleicht sogar ein Wellnesswochenende oder Urlaub. Das Erlebnis von Entspannung und gelungener Selbsterfahrung fördert die Heilung. Wer sich selbst lieben kann, der kann auch den Partner lieben.

4. Negative Gedanken mit positiven ersetzen

Schlechte Gedanken über sich selbst, andere, über die Vergangenheit und die Zukunft, schwächen den Selbstwert. Diese negativen Gedanken sollen unterbrochen und mit positiven, dankbaren und freundlichen ersetzt werden. Die Suche nach positiven Gedanken kann mit wertvoller Literatur, Bibellektüre, Gebet und Umgang mit positiven Menschen unterstützt werden.

Was ich persönlich sehr schätze, ist, meine Sammlung an Bibelversen und mir wichtige Zitate von weisen Menschen jeden Morgen und Abend (meist im Bett) Stück für Stück durchzuarbeiten. Das gibt mir jedes Mal einen positiven Schub.

 Nach der Analyse folgt die Entscheidung zur Veränderung, Zug um Zug zu einer besseren Lebenssituation

Nach der Analyse folgt die Entscheidung zur Veränderung, Zug um Zug zu einer besseren Lebenssituation

5. Entscheidung zu kontinuierlicher besserung

Zug um Zug... es ist ein Weg, der Kraft und Zielstrebigkeit braucht. Falls Sie sich dafür entschliessen, an diesem Thema zu arbeiten und weiterzukommen, der Balance zuzustreben, dann möchte ich hinzufügen: Geben Sie nicht auf. Vertrauen Sie sich jemandem an, der Ihnen auf dem Weg helfen kann und Sie positiv unterstützen will. 

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