.... EinBlick in unsere Familie - 2 .. Our Family Story – Better and Better - 2 ....

....   Die Philippinen haben unser aller Leben verändert, verbessert. Vieles hat sich seither verändert. Wir alle haben eine echte Lebensaufgabe und echten Lebenssinn erhalten.   ..   The Philippines have changed and improved our lives. Much has changed since then. We all got a real life mission and a real meaning of life.   ....

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Die Philippinen haben unser aller Leben verändert, verbessert. Vieles hat sich seither verändert. Wir alle haben eine echte Lebensaufgabe und echten Lebenssinn erhalten.

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The Philippines have changed and improved our lives. Much has changed since then. We all got a real life mission and a real meaning of life.

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Ein neues Leben beginnt

Ernst: Unser neues Leben war in der Entwicklungsphase: Als wir aufhörten, fernzusehen, entwickelten wir unsere Gedanken, lasen wieder vermehrt gute Bücher und entdeckten mehr über das wirkliche Leben.

Dann kam die Einladung. Unser Jugendpastor lud die Jugendlichen (unsere Kinder) zu einer Missionsreise auf die Philippinen ein. Wir hatten schon immer Spaß daran, als Familie vieles gemeinsam zu machen, also fragte Terri, ob auch ältere Leute mitkommen könnten. Da es Platz gab, ließen sie uns mitreisen. Es sollte eine lebensverändernde Erfahrung werden. Wir waren plötzlich alle Evangelisten!

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A New Life Begins

Ernst: The seed had been sown and new life was germinating in our hearts: When we stopped watching TV, we started developing our minds by reading more good books again and discovering more about real life. Then came the invitation. Our youth pastor invited the youth to go on a mission trip to the Philippines. Our children, Jenny, Jesse and Jeremy were very interested. They were 21, 19 and 17 at the time. We had always enjoyed doing everything as a family, so Terri asked if we older folks could go along too. Since there was space, they let us join them. It was to be a life changing experience. We were suddenly all evangelists!

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....   Hier ist der ‘Evangelist’ Jesse während einer seiner ersten Präsentationen. Ist er nicht süss ?   ..   Jesse, “the evangelist” preaching his first sermon – isn’t he sweet?   ....

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Hier ist der ‘Evangelist’ Jesse während einer seiner ersten Präsentationen. Ist er nicht süss ?

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Jesse, “the evangelist” preaching his first sermon – isn’t he sweet?

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Die Philippinen ändern unser Leben

Terri: Wir waren im selben Hotel und haben jeden Morgen zusammen unsere Predigten vorbereitet, aber am Nachmittag getrennt und an verschiedenen Orten gepredigt. Jeden Abend teilen wir unsere Erfahrungen und danken Gott für Seine Hilfe. Jesse und Jeremy waren erst 17 und 19 Jahre alt und hatten noch nie zuvor gepredigt. Während sie predigten, entdeckten sie die Schönheit der Bibel und der Prophezeiung, und als es Zeit war, ihre Zuhörer einzuladen, ihr Leben in der Taufe Gott zu widmen, entschieden sie, dass sie auch getauft werden wollten!

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Philippines changing our lives

Terri: We all stayed at the same hotel and prepared our sermons together every morning but split up in the afternoon and preached in different venues. Every evening we’d share our experiences and thank God for His help. Jesse and Jeremy had never preached before. They had had many Bible studies before, but in this setting it began to come alive for them. As they preached, they discovered the beauty of the Bible and prophecy, and when the time came to invite their listeners to dedicate their lives to God in baptism, they decided they wanted to be baptized too!

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....   So viele Menschen liessen sich nach diesen zwei Wochen taufen.   ..   Seventy-six baptisms at the end of our two-week campaign   ....

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So viele Menschen liessen sich nach diesen zwei Wochen taufen.

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Seventy-six baptisms at the end of our two-week campaign

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....   Dann im folgenden Januar waren auch Jeremy und Jesse bereit.   ..   The icy cold waters of the Lake of Constance could not deter Jesse and Jeremy from getting baptised the following January!   ....

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Dann im folgenden Januar waren auch Jeremy und Jesse bereit.

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The icy cold waters of the Lake of Constance could not deter Jesse and Jeremy from getting baptised the following January!

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Unsere Reise auf die Philippinen war ein Paradigmenwechsel. Wir haben einen wahren Sinn im Leben gefunden und danach war unser Leben nie mehr dasselbe.

Ernst: Als ich zurückkam, war mein regulärer Job in der Schweiz nicht mehr zufriedenstellend. Nachdem ich die Kraft Gottes und Seine Wunder in meinem Leben erfahren und gesehen hatte, wie er mich benutzte, um anderen zu helfen und für die Ewigkeit etwas Wertvolles zu tun, hatte das Programmieren und Ausfüllen dieser endlosen Excel-Tabellen ihren Charme verloren. Es war langweilig und bedeutungslos. Ich hatte etwas Besseres erlebt. Ich beschloss, meinen Job aufzugeben und etwas Sinnvolles zu tun. Aber was?

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Our trip to the Philippines was a paradigm shift. We found true meaning in life and after that, our lives would never be the same.

Ernst: When I got back, my regular job in Switzerland was no longer satisfying. After experiencing the power of God and His miracles in my life and seeing Him use me to help others and do something of value for eternity, programming and filling in those endless Excel sheets lost its charm. It was boring and void of meaning. I had experienced something better. I decided to quit my job and do something meaningful. But what?

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Entscheidungen - Suche nach Bedeutung

Terri: Es war spannend, die Veränderungen in unserer Familie zu sehen. Es war ein wunderbares Abenteuer! Ernst redete darüber, dass er seinen regulären Job aufgeben und sein eigenes Unternehmen gründen wollte. Er wollte eine ganzheitliche Gesundheitsberatung machen! Es klang gut für mich! Natürlich hatten wir viel zu lernen, bevor wir unterrichten konnten, aber wir beschlossen, alles zu tun, um uns auf das vorzubereiten, was Gott vorhatte.

Ernst: Als ich darüber nachdachte, meinen Job zu verlassen, mein Einkommen und meine Sicherheit, hatte ich das Gefühl, ich würde mich aus 10.000 Metern Entfernung aus einem Flugzeug herausspringen. Für jemanden wie mich, der Höhenangst hat und noch nie ein Risikoträger war, ist das RIESIG! Als sich unser Unternehmen neu organisierte und verkleinerte, hatten die Leute ihre Arbeitsplätze links und rechts um mich herum verloren. Insgeheim hoffte ich, dass sie mich entlassen und mir die Wahl ersparen würden, aber jedes Mal brachten sie mich in eine andere Abteilung und ich musste „bleiben“. Ich habe ein paar Jahre gebraucht, aber schließlich habe ich meinen Chef gebeten, mich für den nächsten Schnitt zu entscheiden.

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Decisions – Search for Meaning

Terri: It was thrilling to see the changes in our family. It was a wonderful adventure. Ernst was talking about quitting his regular job and starting his own business. He wanted to do holistic health counseling. It sounded good to me! Of course, we had a lot to learn before we could teach, but we decided to do whatever it took to prepare ourselves for whatever God had in mind.

Ernst: When I thought about leaving my job, my income, my security, I felt like I was getting ready to jump out of an airplane from 10,000 feet. For someone like me, who is afraid of heights and has never been a risk taker, that was HUGE!

As our company was reorganizing and downsizing, people around me had been losing their jobs left and right. Secretly, I was hoping they would lay me off and save me the choice, but each time they moved me to different department and I “got” to stay. It took me a couple of years, but finally, in 2008 I asked my boss to let me go on the next cut.

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....   Als ich an diesem Tag mit dem Zug von Zürich nach Hause fuhr, hatte ich das Gefühl, in einem freien Fall zu sein. Ich hoffte und betete, mein Fallschirm würde sich öffnen.   ..   As I rode the train home from Zurich that day, I felt like I was in a free fall, hoping and praying my parachute would open.   ....

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Als ich an diesem Tag mit dem Zug von Zürich nach Hause fuhr, hatte ich das Gefühl, in einem freien Fall zu sein. Ich hoffte und betete, mein Fallschirm würde sich öffnen.

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As I rode the train home from Zurich that day, I felt like I was in a free fall, hoping and praying my parachute would open.

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Terri: Als ich ihn an diesem Tag im Zug traf, hatte er Tränen in den Augen. Es fiel mir schwer, das Gewicht der Last, die er trug, zu verstehen. Als Melancholie, als Chef unseres Haushalts und als Hauptverdiener, war es für ihn wirklich unheimlich. Es hat viel Glauben gebraucht. Wir waren an einen gewissen Lebensstandard gewöhnt. Er dachte an Dinge wie: Was ist, wenn mein Geschäft versagt? Wie zahlen wir unsere Rechnungen? Wie werden unsere Kinder ihre Ausbildung beenden? Wir könnten sogar unser Haus verlieren! Auf der anderen Seite bin ich eine sehr "Que sera, sera" Person und genoss jeden Schritt wie ein neues Abenteuer.

Ernst: In den letzten Jahren, bevor ich meinen Job gekündigt habe, hatten Terri und ich bei der Deutschen Gesundheitsbehörde (DVG) studiert. Je mehr wir gelernt haben, desto mehr wollten wir es mit anderen teilen. Der ganzheitliche Gesundheitsansatz des NEWSTART PLUS-Systems machte für mich so viel Sinn, dass ich ihn nicht nur im Privatleben praktizieren wollte, sondern auch wusste, dass dies eine gute Grundlage für den Rest meines Berufslebens sein würde. Wie sich herausstellte, lernten alle unsere Kinder dasselbe geniale, natürliche Gesundheitssystem und sind nun auf die eine oder andere Weise daran beteiligt, den Menschen beizubringen, wie sie mit diesen einfachen Naturheilmitteln gesund werden und bleiben.

Terri: Seit dem Tag, an dem Ernst seinen Programmierjob aufgegeben hat, war unser Leben wirklich ein großes Abenteuer. Ich ging zur evangelistischen Gesundheitstraining in Österreich (nur für einen Monat) zur gleichen Zeit, zu der Jeremy nach Matteson in Norwegen ging und Jenny und ihr Freund Remo nach Norwegen und dann für ein ganzes Jahr nach Wildwood in den Staaten gingen. Jesse hatte vor drei Jahren teilgenommen.

Wir waren so begeistert von dem NEWSTART PLUS - Konzept, dass wir in unserem Haus eine medizinische Mini-Missionsschule gegründet haben. Es hat Spaß gemacht, als Familie zusammen zu arbeiten. Jenny und Remo haben 2009 nach ihrem Ausbildungsjahr geheiratet und die Leitung des Sonnmatt Health Center übernommen. Sie haben uns geholfen, als wir Kurse bei uns hatten, und wir haben ihnen geholfen, so gut wir konnten. Je mehr wir arbeiteten, desto mehr wuchsen und lernten wir und desto nützlicher wurden wir.

Ernst: Als Jesse im Jahr 2005 diese Ausbildung erhalten wollte, hatte ich mich geweigert, ihn zu unterstützen, indem ich erklärte, es sei Zeitverschwendung, da er weder ein Diplom noch einen Abschluss erhalten würde, der ihm helfen würde, seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Wie falsch ich doch war! Ich hatte den Wert dieser Ausbildung völlig unterschätzt. Oh, ich wünschte, ich hätte vor vierzig Jahren das gleiche Training erhalten! Wie viel schneller und einfacher hätte ich damals lernen können! Wie viel gesünder und nützlicher hätte ich sein können!

Nach seinem Jahr in Norwegen beschloss Jesse, Theologie zu studieren. Das gefiel mir besser, aber als er mit 21 Jahren die Schule verließ und einen Anruf beantwortete, um seinem Freund José zu helfen, ein Missions-Projekt in Honduras zu gründen, hatte ich große Fragezeichen.

Jesse hatte dort zwei Jahre lang hart gearbeitet, bevor wir ihn tatsächlich besucht und ihm wirklich geholfen haben. Als Jeremy beschloss, in Norwegen zu bleiben und bei Matteson zu arbeiten, war ich ein bisschen verständnisvoller, aber erst als ich anfing, diese Dinge zu unterrichten, begann ich tatsächlich, den wahren Wert dieser Schulen zu verstehen.

Terri: Dieses Training ist so tief, breit und facettenreich, dass es ein Jahr dauert, um die Grundlagen zu erlernen. Da Ernst keine Möglichkeit hatte, an einer solchen Schule zu studieren und ich nur einen Monat lang ein Training besucht hatte, brauchten und erhielten wir eine spezielle Ausbildung. Jesse und Jeremy unterrichteten uns bei jeder Gelegenheit. Sie wussten jedoch, dass der schnellste Weg, diese Methoden zu erlernen, darin bestand, sie selbst zu unterrichten. Es dauerte tatsächlich nicht lange, bis wir in den jeweiligen Schulen und Projekten in Honduras, Wildwood und Matteson unterrichteten, dank unseren Söhnen.

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Terri: When I met him at the train that day, he had tears in his eyes. It was hard for me to comprehend the weight of the burden he was carrying. Now I understand better. As a melancholy, the head of our household and the chief breadwinner, it was really scary for him. It took a lot faith. We had been accustomed to a certain standard of living. He was thinking things like, What if my business fails? How will we pay our bills? How will our kids finish their education? We could even lose our house! I, on the other hand, am a very “Que sera sera” kind of a person and enjoyed every step like a new adventure.

Ernst: Over the last several years before I quit my job, Terri and I had been studying with the German Health Association (DVG). The more we learned, the more we wanted to share it with others. The holistic health approach embodied in the NEWSTART PLUS system made so much sense to me that I not only wanted to practice it in my own private life, but knew it would make a good basis for the rest of my professional life.

Terri: Since the day Ernst left his programming job, our life has been one continuous exercise in change management. Never a dull moment. Starting a business in 2008 was an uphill battle for Ernst. He wanted to do holistic health counseling for businesses, but the financial crisis that year discouraged every potential client. I was amazed at his perseverance and the hundreds of phone calls he made trying to get his new business off the ground.  He worked hard and honed his skills by giving private seminars and personal counseling.

Right about this time, Jenny and her boyfriend, Remo, Jeremy and I all went to various schools* in Europe and the USA to get training in the same cutting-edge natural health system. The younger set went for a whole year, but Ernst didn’t want me to go away that long. My one-month course in Austria plus the three-week internship in the Ukraine was enough to set my heart on fire for life! After that year, we immediately started a mini medical missionary training school in our home. It was fun working together as a family.

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....   Ernst unterrichtet ‘Gesundheit ganzheitlich’ in unserem Garten   ..   Ernst teaching health evangelism in our backyard   ....

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Ernst unterrichtet ‘Gesundheit ganzheitlich’ in unserem Garten

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Ernst teaching health evangelism in our backyard

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Jenny

Terri: Jenny und Remo haben 2009 nach ihrem Ausbildungsjahr geheiratet und die Leitung des Sonnmatt Gesundheits- und Ferien-Zentrums übernommen. Sie haben uns geholfen, als wir Kurse bei uns zu Hause durchführten, und wir haben ihnen geholfen, so gut wir konnten. Je mehr wir arbeiteten, desto mehr lernten wir und desto nützlicher wurden wir. Auf die eine oder andere Weise sind wir alle daran beteiligt, den Menschen beizubringen, wie sie mit einfachen, natürlichen Mitteln und der Erweiterung der emotionalen Intelligenz (LINK) gesund und glücklich werden und bleiben können.

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Jenny

Terri: Jenny and Remo got married in 2009 after their year of training and took over the leadership of Sonnmatt Health Center. They helped us when we had courses at our house and we helped them however we could. The more we worked, the more we grew and learned, and the more useful we became. Now, in one way or another, we are all involved in teaching people how to get and stay healthy and happy using simple, natural remedies and expanding emotional intelligence (LINK). 

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....   Jenny und Remos besonderer Tag: 25. September 2009   ..   Jenny and Remo’s special day: Sept. 25, 2009   ....

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Jenny und Remos besonderer Tag: 25. September 2009

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Jenny and Remo’s special day: Sept. 25, 2009

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Jesse

Ernst: Irgendwann in unserer Entwicklung wurde mir klar, wie ignorant ich doch gewesen war, als Jesse dieses Training 2005 besuchen wollte. Ich hatte mich geweigert, ihn zu unterstützen, und erklärte, es sei Zeitverschwendung. Schließlich würde er weder ein Diplom noch einen Abschluss erhalten, der ihm den Lebensunterhalt vereinfachen würde. Wie falsch ich war ? Ich habe den Wert dieser Ausbildung völlig unterschätzt. Oh, ich wünschte, ich hätte vor vierzig Jahren das gleiche Training erhalten! Wie viel schneller und einfacher hätte ich lernen können! Wie viel gesünder und nützlicher könnte ich gewesen sein! Jetzt kann ich es jedem empfehlen!

Nach seinem Jahr in Norwegen beschloss Jesse, Theologie zu studieren. Das gefiel mir eher, aber als er im Alter von 21 Jahren die Schule verließ (wer wusste wie lange?) und ein Angebot beantwortete, um einem Freund zu helfen, ein Missions-Projekt in Honduras zu gründen, hatte ich große Fragezeichen.

Er hatte dann dort zwei Jahre lang hart gearbeitet, bevor wir ihn tatsächlich besuchten und wirklich angefangen haben, ihm zu helfen. Nachdem wir uns mit VIDA Internacional beschäftigt hatten, verliebten wir uns in dieses Projekt und gingen mehrmals hin. Dies ist ein Ort, wo jeder erleben kann, dass es mehr gesegnet ist zu geben als zu nehmen.

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Jesse

Ernst: At some point in our development, I realized how ignorant I had been when Jesse had wanted to get this training back in 2005. I had refused to support him, declaring it to be a waste of time. After all, he would receive no diploma or degree that would help him earn a living. How wrong I was! I totally underestimated the value of that education. Oh, how I wish I had gotten the same training forty years ago! How much faster and easier could I have learned! How much healthier and more useful I could have been and could now be! Now I recommend it to everyone!

As it was, after his year in Norway, Jesse decided to study theology. That was more pleasing to me, but when at the age of 21 he left school (for who knew how long?) and answered a call to help his just-as-young friends start a ministry in Honduras, I had big question marks in my mind. He had been there working hard for two years before we actually visited and really started helping him. Once we got involved with VIDA Internacional, we fell in love with it and returned several times. That’s one place where you can really experience that it is more blessed to give than to receive.

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....   Vlnr: Drei Pioniere von VIDA - Eli, Jesse und José   ..   Left to right: Three pioneers of VIDA - Eli, Jesse and Jose   ....

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Vlnr: Drei Pioniere von VIDA - Eli, Jesse und José

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Left to right: Three pioneers of VIDA - Eli, Jesse and Jose

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Jeremy

....   Jeremy als Gruppenleiter in Matteson mit Studenten und Mitarbeitern im Jahr 2009   ..   Jeremy as a student leader at Matteson with students and staff in 2009   ....

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Jeremy als Gruppenleiter in Matteson mit Studenten und Mitarbeitern im Jahr 2009

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Jeremy as a student leader at Matteson with students and staff in 2009

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....   Im Sommer 2009 haben Jeremy und sein Freund Joakim die Jugendbewegung IMPACT Norway ** gegründet.   ..   In the summer 2009, Jeremy and his friend Joakim helped start the youth movement IMPACT Norway**   ....

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Im Sommer 2009 haben Jeremy und sein Freund Joakim die Jugendbewegung IMPACT Norway ** gegründet.

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In the summer 2009, Jeremy and his friend Joakim helped start the youth movement IMPACT Norway**

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....   Jeremy als Direktor von Matteson mit Studenten und Mitarbeitern im Jahr 2011   ..   Jeremy as director of Matteson with students and staff in 2011   ....

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Jeremy als Direktor von Matteson mit Studenten und Mitarbeitern im Jahr 2011

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Jeremy as director of Matteson with students and staff in 2011

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Weitere Herausforderungen am Horizont

Terri: Die Fächer, die in diesen Schulen unterrichtet werden, sind so tief und vielfältig, dass es ein Jahr dauert, um die Grundlagen zu erlernen. Da Ernst keine Möglichkeit hatte, an einer solchen Schule zu studieren und ich nur einen Monat lang Training hatte, erhielten wir eine spezielle Ausbildung. Jesse und Jeremy unterrichteten uns bei jeder Gelegenheit. Sie wussten jedoch beide, dass der schnellste Lern-Weg im Selber-Unterrichten bestand. Es dauerte also nicht lange, bis wir in den jeweiligen Schulen / Projekten in VIDA International (Honduras)*, Wildwood (USA)* und Matteson (Norwegen)* unterrichteten.

Ernst: Terri und ich wollten eigentlich eine solche Schule in der Schweiz gründen. Trotzdem waren wir etwas überwältigt, als Jeremy mich bat, der Direktor von Matteson und Terri Haushaltsleiterin zu sein. Ich? Der Direktor? Ich hatte noch nicht einmal eine dieser Schulen besucht. Norwegen? Auf keinen Fall! Ich bin wirklich sehr zu Hause in der Schweiz. Das wäre viel zu weit außerhalb meiner Komfortzone! Sicherlich könnte ein Skandinavier einen besseren Job machen als ich!

Terri: Wer? Ich? Haushaltsleiterin? Als Amerikanerin in der Schweiz hatte ich mich im Bereich der Hauswirschaft immer schlecht gefühlt. Ernsts Mutter war die perfekte Schweizer Haushälterin. Wie viele junge Schweizer Mädchen hatte sie ein Jahr lang als Lehrling gelernt, wie man einen Haushalt führt. Ich hätte viel von ihr lernen können, aber dafür war ich nicht demütig genug. Außerdem erinnerte ich mich an eine Plakette, die meine Mutter in ihrer Küche hatte: Mein Haus ist sauber genug, um gesund und schmutzig genug zu sein, um glücklich zu sein. Ich habe lieber den Rasen gemäht als gewischt und geputzt.

Und was ist mit Kochen? Als wir bei Matteson angerufen wurden, hatte ich schon viele Mahlzeiten gekocht. Nach über 30 Jahren Ehe mit drei Kindern und vielen Gästen hatte ich viele Möglichkeiten zu kochen. Obwohl ich im Allgemeinen zufrieden mit den Ergebnissen war, wurde Kochen nie zu meiner Lieblingsbeschäftigung. Ich folgte fast nie einem Rezept. Ernst war oft beunruhigt, als ich etwas gemacht hatte, das ihm besonders gut gefiel; er wusste, dass er nie wieder dasselbe geniessen könnte.

Das alles schien mir in einem persönlichen Haushalt in Ordnung zu sein, aber um gerufen zu werden, um zu kochen und ein Haus für eine Schule zu unterhalten, sozusagen ein Modell zu sein und die Schüler in diesen Künsten einzuführen, würde viel Disziplin und Entwicklung von meiner Seite verlangen. Soll ich diese Herausforderung annehmen?

Fortsetzung folgt

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More Challenges on the Horizon

Terri: The subjects taught in these schools are so deep and wide and multifaceted that it takes a year to get the basics. Since Ernst did not have the opportunity of studying at such a school and I had only attended for one month, we needed, and received, special training. Jesse and Jeremy tutored us at every opportunity. However, they both knew the best way for us to understand their work and calling would be to get involved and teach it ourselves. Whatever we had to teach, we would have to study. So it wasn’t long before we were teaching in their respective schools/ministries in Honduras*, Wildwood*, and Matteson*.

Ernst: Terri and I had actually wanted to start such a LIGHT school in Switzerland. Still, we were a bit overwhelmed when Jeremy asked me to be the director of Matteson and Terri to be the household manager. Me? The director? I hadn’t even attended one of those schools! Norway? No way! I’m really very much at home in Switzerland. Way too far out of my comfort zone! Surely a Scandinavian could do a better job than I!

Terri: Who? Me? Household manager? As an American in Switzerland, I had always felt inferior in the area of domestic engineering. Ernst’s mom was the perfect Swiss housekeeper. Like many young Swiss girls, she had spent a year as an apprentice learning how to run a household. I could have learned a lot from her, but I wasn’t humble enough for that. Besides, I remembered and lived by a plaque my mom had in her kitchen: My house is clean enough to be healthy and dirty enough to be happy. J I really preferred mowing the lawn to dusting and mopping.

And what about cooking? By the time we received the call to work at Matteson, I had cooked many meals. After 30+ years of married life, with three kids and many guests, I had had many opportunities to cook and generally felt good about the results, but it wasn’t my favorite thing and I almost never followed a recipe. Ernst was often perturbed when I had made something he liked especially well; he knew he would never taste the exact same thing again.

This all seemed fine to me in a personal household, but to be called to cook and keep house for a school, to be a model and to guide students in these arts would require a lot of discipline and development on my part. Should I accept that challenge?

To be continued

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....   Vlnr: Ernst, Terri, Jeremy mit Talita, Jesse mit Amina, Jenny mit David und Remo. Es fehlt Jesse’s Ehefrau Gabriela mit ihrem Sohn David-Solomon.   ..   Fltr: Ernst, Terri, Jeremy with Talita, Jesse with Amina, Jenny with David and Remo. Missing Jesse’s wife Gabriela with their son David-Solomon.   ....

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Vlnr: Ernst, Terri, Jeremy mit Talita, Jesse mit Amina, Jenny mit David und Remo. Es fehlt Jesse’s Ehefrau Gabriela mit ihrem Sohn David-Solomon.

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Fltr: Ernst, Terri, Jeremy with Talita, Jesse with Amina, Jenny with David and Remo. Missing Jesse’s wife Gabriela with their son David-Solomon.

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* Matteson Mission School (Norway), Wildwood College of Health Evangelism (Georgia, USA), TGM – Country Life Institute for Health Training (Austria), VIDA Internacional (Honduras) – diese Schulen sind alle LIGHT (Lay Institute for Global Health Training - USA) zertifiziert.

** IMPACT Norway ist eine Jugendbewegung, die sich seither über viele Länder ausgebreitet hat und jetzt weltweite Ausdehnung anstrebt. Dieses Akronym steht für ‘Inspiring Members to Proclaim the Advent of Christ – in this generation’.

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* Matteson Mission School (Norway), Wildwood College of Health Evangelism (Georgia, USA), TGM – Country Life Institute for Health Training (Austria), VIDA Internacional (Honduras) – these schools are all LIGHT (Lay Institute for Global Health Training - USA) accredited.

** IMPACT Norway is a youth movement, which has since spread to many other countries and has chapters in Europe and is now going worldwide. The acronym stands for Inspiring Members to Proclaim the Advent of Christ – in this generation.

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.... EinBlick in unsere Familie - 1 .. Our Family Story – Better and Worse - 1 ....

....   Ernst: Unsere Hochzeit war unvergesslich. Nach fünf Monaten mit Gipsbein war Terri für mich etwas langsam und es war ein extrem heißer Tag in Milo, Oregon. Also nahm ich meine Braut und trug sie so schnell wie nur möglich aus der Kirche an die frische Luft.   ..   Ernst: Our wedding was unforgettable. After five months in a cast, Terri was a little slow for me and it was an extremely hot day in Milo, Oregon. So I picked up my bride and carried her out of the church into the fresh air as quickly as possible.   ....

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Ernst: Unsere Hochzeit war unvergesslich. Nach fünf Monaten mit Gipsbein war Terri für mich etwas langsam und es war ein extrem heißer Tag in Milo, Oregon. Also nahm ich meine Braut und trug sie so schnell wie nur möglich aus der Kirche an die frische Luft.

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Ernst: Our wedding was unforgettable. After five months in a cast, Terri was a little slow for me and it was an extremely hot day in Milo, Oregon. So I picked up my bride and carried her out of the church into the fresh air as quickly as possible.

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Zuerst die Liebe, dann die Ehe

Ernst: Ich habe Terri in einer österreichischen Schule namens Bogenhofen ‚gefunden‘. Ich war dort hingefahren, um Fußball zu spielen. Mir wurde erzählt, dass eine verrückte Amerikanerin extra Fußballschuhe gekauft hatte, damit sie mit den Jungs spielen konnte. Da ich gerne gewinne, lud ich sie ein, in meinem Team zu spielen. Das klappte bestens.

Terri: Achtzehn Monate später heirateten wir am 8. Mai 1980 in den Staaten. Unsere ersten vier Jahre flogen wie ein Traum vorbei. Wir hatten keine grössere Herausforderung, außer vielleicht, als wir einen Temperamentstest bei einem Ehe-Seminar zwei Jahre nach der Hochzeit machten. Dieser Test öffnete unsere Augen und wir begannen zu sehen, wer wir wirklich waren. Das beschäftigte mich sehr .

Ernst: Und dann gab es noch einen Aggressionstest. Nachdem ich zwei Jahre lang mit Terri verheiratet war, wusste ich, dass ihr Testresultat hoch ausfallen würde. Ich hatte Recht, aber als ich meine eigenen Ergebnisse erhielt, dachte ich, dass mit dem Test etwas nicht stimmte. Ich hatte fast ebenso hohe Werte wie sie. Wie war das möglich? Als wir nach Hause zurückkehrten, hatten wir mehr Fragen als Antworten.

Terri: Weil wir beide überraschend viel Aggression hatten, kaufte Ernst sofort ein christliches Buch zu diesem Thema. Wie schlau! Seine Intelligenz war definitiv einer der Gründe, warum ich mich in ihn verliebt hatte. Ach ja, zurück zur Aggression. Er fand heraus, dass er mit seiner Aggression anders umging. Er hatte gelernt, sie innerlich zu verarbeiten, während sie bei mir ziemlich gut sichtbar war. Er fand auch heraus, dass unser Leben mit all dieser zusätzlichen Energie niemals langweilig werden würde.

Wir mussten richtige Kommunikationsmethoden erlernen. Seitdem haben wir Freude und mehr Lebensqualität erlebt, weil wir gelernt haben, unsere Energien in sozial kompetenteres Verhalten zu lenken.

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First Comes Love, Then Comes Marriage

Ernst: I found Terri in an Austrian school called Bogenhofen. I had gone there to play soccer and was told about a crazy American girl who had bought soccer shoes so she could play with the guys. Since I liked the idea of winning, I invited her to play on my team. That worked out well.

Terri: Eighteen months later, on May 8, 1980, we got married in the States. Our first four years flew by like a dream. We never had an argument, except maybe when we took that temperament test at a marriage seminar two years into the marriage. That test opened our eyes and we began to see who we really were. We argued about that.

Ernst: And then there was an aggression test. After being married to Terri for two years, I knew her test would come out high. I was right about that, but when I saw my own results, I thought there was something wrong with the test. I scored almost as high as she did. How was that possible? Returning home, it seemed we had more questions than answers.

Terri: Because we were both surprisingly high in aggression, Ernst bought a book on the subject. How smart! Intelligence was definitely one of the reasons I fell in love with him. Oh yeah, back to aggression. He discovered that the reason he thought his aggression level was lower than mine was because he didn’t let his show as overtly as I did. While he tended to keep it hidden inside, I was fairly easy to read. He also figured out that with all this extra energy, our life would never be boring. 

We needed to learn proper methods of communication. Over the years since then, we have experienced joy and more quality of life by learning to channel our energies into more emotionally intelligent behaviors.

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Dann kommt Jenny im Kinderwagen!

Ernst: Wir hatten vier Jahre Eheglück - bis die Kinder ankamen. Terri hatte Deutsch, sogar Schweizerdeutsch, Kochen und Haushalt gelernt und war die perfekte Ehefrau. Ich fühlte mich wirklich wie ein König in meinem Schloss. Als unser erstes kleines Bündel (Jennifer Joy) ankam, änderte sich Terri radikal und ich musste mein Trikotnummer 1 gegen Nummer 2 eintauschen. Zwei Jahre später war es Nummer 3 (Jesse Solomon) und zwei Jahre später Nummer 4 (Jeremy David) . Als Grundschullehrer liebe ich Kinder, und ganz besonders meine eigenen. Aber ich bekam immer weniger Aufmerksamkeit und Beachtung, und wenn die Kinder nicht gewesen wären, wäre ich wahrscheinlich davongelaufen. Erst verwöhnt, dann plötzlich vernachlässigt. Dies war eine der größten Herausforderungen meines Lebens.

Terri: Nun, natürlich habe ich ihn verwöhnt, bevor wir Kinder hatten. Ich habe ihm 100% gegeben. Er war alles für mich. Ich hatte den Mann meiner Träume, meinen Prinzen, meinen Ritter in glänzender Rüstung geheiratet, und ich war glücklich, ihm so viel Liebe, Energie und Aufmerksamkeit zu geben, wie ich konnte. Wir waren beide sehr jung und auf unsere Art selbstsüchtig. Zu dieser Zeit war ich mir meiner Entwicklung und der Herausforderungen anderer nicht so bewusst. Ich nahm an, dass Ernst wusste, was ich wusste - dass unsere Kinder mehr Liebe und Aufmerksamkeit brauchten als ihr Vater. Da meine Ressourcen begrenzt waren, erschien es mir logisch, dass jedes Mal, wenn wir ein weiteres Kind bekamen, sein Stück vom Kuchen abnahm. Mein Stück wurde auch immer kleiner. Ja, "wenn die Kinder nicht gewesen wären ..." dann wären wir nicht in diese Herausforderung gekommen.

Ernst: Richtig. Anstatt mich an die neuen Bedürfnisse meiner Frau anzupassen, setzte ich meinen egoistischen Lebensstil fort. Schade. Ich verstand nicht, dass die Zeit gekommen war, durch meine Taten wahre Liebe zu zeigen, indem ich meiner total überarbeiteten Frau und Mutter meiner Kinder dringend Unterstützung und Aufmerksamkeit gab. Erst später wurde mir klar, dass sie mehr Zeit und Energie für mich gehabt hätte, wenn ich ihr mehr geholfen hätte. Im Nachhinein ist man halt immer gscheiter!

Terri: Es ist so schön zu hören, dass er das jetzt so sieht…

Ernst: Das Leben ging mehrere Jahre so weiter. Als wir unser drittes Kind erwarteten und Terri sich finanzielle Sorgen machte, wie wir mit unserem bescheidenen Budget als so großen Familie zu ihr nach Hause fliegen könnten, wechselte ich den Job und wurde Programmierer für die SWISSAIR. Es war für uns beide sehr befreiend. Terri war so glücklich. Sie konnte die Kinder mitnehmen und Familie oder Freunde ein- oder zweimal im Jahr besuchen. Ich bin nicht immer mit ihnen nach Oregon geflogen. Es gibt interessantere Orte auf der Welt… Aber es war schön, wieder eine glückliche Frau zu haben.

Terri: Als Ernst für SWISSAIR arbeitete, war ein weiterer Traum wahr geworden. Ich war in der Schweiz immer unzufriedener geworden, aber nicht, weil ich die Schweiz nicht mochte, sondern weil ich meine Familie und Freunde in den Staaten vermisste. Ich hatte immer gehofft, dass wir eines Tages in die Staaten umziehen könnten, zumindest für ein paar Jahre, um die Sprache (besonders Ernst) und Kultur als Familie zu lernen. Sein neuer Job war ein guter Kompromiss. Ich fühlte mich umsorgt.

Ernst: Ich gewöhnte mich immer mehr an meine Vaterrolle und liebte (fast) alles daran. Zusammen spielen, Zeit in der Natur verbringen, Geschichten lesen und Fußball spielen waren alles Aktivitäten, die wir zusammen sehr genossen haben.

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Then Comes Jenny in the Baby Carriage!

Ernst: We had four years of marital bliss – until the children arrived. Terri had learned German, Swiss German, cooking and housekeeping very quickly and had been the perfect wife. I felt like I was truly a king in my castle. When our first little bundle of joy (Jennifer Joy) arrived on the scene, Terri changed radically and I was forced to exchange my #1 jersey for #2. Two years later, it was #3, and two years later, #4. I was an elementary school teacher and I love children. And I loved my children. But I was getting less and less attention and care and, honestly, if it hadn’t been for the children, I probably would have left and looked for greener pastures. First spoiled, then suddenly neglected. It was the biggest challenge of my life.

Terri: Well, of course I spoiled him before we had children. I gave him 100%. He was everything to me. I had married the man of my dreams, my prince, my knight in shining armor, and I was happy to give him every ounce of love and energy and attention I could. We were both very young and, in our own way, we were both selfish. At that time in my development, I wasn’t sooo aware of other people’s challenges. I assumed that Ernst knew what I knew – that our children needed more love and attention than their daddy did. Since my resources were limited to 100%, it seemed logical to me that each time we had a child, his piece of the pie would shrink. Mine certainly did. Don’t you love that line, “If it hadn’t been for the children…”? Well, if it hadn’t been for the children, we wouldn’t have been in that predicament.

Ernst: Right. Instead of adjusting to my wife’s new needs, I continued in my own selfish style. That was unfortunate. I didn’t understand that the time had come to demonstrate true love through my deeds by giving my totally overworked wife and mother of my children much needed support and attention. I realize now that if I had helped her more, she would have had more time and energy for me. Hindsight is always 20/20.

Terri: It’s so nice to hear him say that now… <3

Ernst: Life continued like that for several years. When we were expecting our third child and Terri was worrying about the expense of flying to the States with such a big family, I changed jobs and became a programmer for SWISSAIR. It was very liberating for both of us. Terri was so happy. She could take the children and visit family and friends once or twice a year. I didn’t always go with them to Oregon. To me, there are more exciting places in the world… But it was nice to have a happy wife.

Terri: When Ernst went to work for SWISSAIR, it was like another dream come true. I had been getting more and more dissatisfied living in Switzerland, not because I didn’t like Switzerland, but because I missed my family and friends in the States. I had always hoped we might some day move to the States, at least for a couple of years, to absorb the language (especially Ernst) and culture as a family. His new job was a nice compromise. I felt cared for.

Ernst: I got more and more used to my role as a father and loved (almost) everything about it. Playing together, spending time in nature, reading stories and playing soccer were all activities that I thoroughly enjoyed.

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Umzug aufs Land

Ernst: Weil wir die Erziehung unserer Kinder sehr ernst nahmen, beschlossen wir, zu ihrem Vorteil auf das Stadtleben (Zürich) zu verzichten und sie auf dem Land aufzuziehen, wo sie der Natur und ihrem Schöpfer näher sein konnten. Wir wollten auch einen Hund, eine Katze und einen Garten haben. Ein Dorf mit weniger als 500 Einwohnern nahe einem Bahnhof in der Ostschweiz war genau das, was wir brauchten. Die 75-minütige Bahnfahrt nach Zürich störte mich nicht. Ich füllte die Reisezeit mit interessanten Büchern, konnte entspannen und mich auch weiterbilden.

Terri: Dank Ernsts Eltern (und Gott) konnten wir ein Haus außerhalb der Stadt kaufen. Für mich war dieses Haus ein weiterer Traum. Als eine in der Freiheit des Landlebens aufgewachsene Amerikanerin war es wichtig für mich, ein Haus zu haben, das ich streichen oder renovieren konnte, und Bäume, die ich nach Belieben fällen konnte. Dieser Hauskauf war Ernsts letzte große Anstrengung, mir seine Liebe zu beweisen und mich in der Schweiz glücklich zu machen. Und ich muss sagen, es funktionierte sehr gut! Es war, als hätte er das ultimative Opfer gebracht - für mich!

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Move to the Country

Ernst: We took the education of our children seriously and decided to follow the counsel we had read to move out of the city (Zurich) and raise our children in the country where they would be closer to nature and its Creator. We also wanted to live where we could have a dog, a cat and a garden. A small town with a population of less than 500 and a train station in eastern Switzerland was just what we needed. Ideal! The 75-minute train commute to Zurich didn’t bother me. I actually enjoyed the extra chill time. I could talk or relax or educate myself with interesting books.

Terri: Thanks to Ernst’s parents (and God), we were able to buy a house outside of town. At the risk of sounding redundant, I’m going to say it again: for me that house was another dream come true. As an American who grew up in the freedom of country living, renting was not a good option. It was important for me to have a house I could paint or renovate and trees I could fell at will. The house was Ernst’s last great effort to prove his love and make me happy living in Switzerland. And I have to say it worked! It was like he made the ultimate sacrifice – for me!

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....   1996 - vor unserem soeben gekauften Haus. Vlnr Jeremy (6), Terri, Jesse (8), Ernst, Jenny (10)   ..   1996 – in front of our new home. Left to right: Jeremy (6), Terri, Jesse (8), Ernst, Jenny (10)   ....

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1996 - vor unserem soeben gekauften Haus. Vlnr Jeremy (6), Terri, Jesse (8), Ernst, Jenny (10)

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1996 – in front of our new home. Left to right: Jeremy (6), Terri, Jesse (8), Ernst, Jenny (10)

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Renovation(en) nötig

Ernst: Es war ein altes Haus. Die Renovierung erforderte viel Arbeit und Schweiß. Es wurde ein Familienprojekt. Gemeinsam daran zu arbeiten, schweisste uns zusammen. Wir entwickelten uns zu einem echten Team, und die Familie hatte oberste Priorität. Wir waren Gott für seine Großzügigkeit dankbar und luden ihn ein, bei uns zu leben und uns zu zeigen, wie man das Haus, das er uns gegeben hatte, am besten nutzen konnte. Unser Haus war immer offen für Gäste, Freunde und Fremde.

Terri: Eine negative Entwicklung in unserem neuen Zuhause betraf unseren Fernseher. Wir hatten bis dahin nie einen gehabt. Es stand im ersten Monat im Wohnzimmer, aber ich merkte schnell, dass er zu viel Platz in unserem Leben beanspruchte, und trug ihn deshalb auf den Dachboden. Das reduzierte unseren Gebrauch im ersten Jahr auf einmal pro Woche, aber als wir den Dachboden renovierten und zu unserem Eltern-Schlafzimmer umfunktionierten, bekam er einen zentralen Standplatz. Es sammelten sich Unmengen an Videos und DVDs an. Ich wusste nicht mehr, was ich tun sollte.

Ernst: Terri merkte weit vor mir, dass wir in Schwierigkeiten steckten. Sie fing an, sich über die Situation zu beklagen, aber ich war zufrieden. Ich war überrascht und ein bisschen geschockt (aber auch stolz auf sie), als sie unsere gesamte Sammlung von Videos und DVDs entsorgte/verkaufte?. Ich war zwar sehr beeindruckt, allerdings nicht stark genug, um mit dem Fernsehen aufzuhören. Aber Terri hatte eine kluge Idee.

Terri: Als ich verzweifelt nach Möglichkeiten suchte, unsere Familie von der Abhängigkeit der Medien zu befreien, zeige mir Gott einen Bibelvers, um mir zu helfen. Es war Philipper 4,8. Ich schrieb ihn auf ein Blatt Papier und hängte dieses über den Fernseher.

Ernst: Immer wenn ich danach den Fernseher einschaltete, wurde ich mit diesen Worten konfrontiert: „Übrigens, Brüder, alles, was wahr, was ehrbar und gerecht, alles, was rein, was liebenswert und wohllautend ist, wenn es irgendeine Tugend und irgendein Lob gibt, dem denket nach!“ Ich mochte diesen Zettel dort über dem Fernseher nicht wirklich, getraute mich andererseits aber auch nicht, ihn wegzunehmen. So musste ich ihn immer wieder lesen. Schließlich fing ich an, den Inhalt der Fernsehsendungen mit den Adjektiven des Bibelverses zu vergleichen. Es dauerte gar nicht lange, um mich zu entscheiden, mehr aus meinem Leben zu machen. Ich erkannte, dass es wirklich Zeitverschwendung war, vor dem Fernseher zu sitzen und meinen Kopf mit nutzlosem und manchmal sogar schädlichem Durcheinander zu füllen, und so entsorgten wir schließlich unser Fernsehgerät.

Terri: Von da an wurde unser Leben besser und wir haben es nie bereut! Bleiben Sie dran für Teil 2 von "EinBlick in unsere Familie“.

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Renovation needed !

Ernst: It was an old house and required a lot of work and sweat in the renovation process. It was a family project. Working together on it had a unifying effect. We became a real team and family was our highest priority. We were thankful to God for His generosity with us and we invited Him to live with us and show us how to best use the house He had given us. Our house was always open for guests, friends and strangers.

Terri: One negative development in our new home was a TV. We had never had one till then. It sat in the living room for the first month, but I soon decided it was taking too much “space” in our lives and carried it up to the attic. That kept our consumption down to once a week for the first year, but when we renovated the attic and it became our bedroom, there was nowhere else to put it. Videos, DVDs and TV – watch till you drop. I didn’t know what to do.

Ernst: Terri was the first to notice we were in trouble. She started complaining about the situation, but I was happy. I was surprised and a bit shocked (but also proud of her) when she got rid of our entire collection of videos and DVDs. Although I was impressed, I was not strong enough to stop watching TV. But Terri had a smart idea.  

Terri: While I was desperately looking for ways to free our family from media addictions, God gave me a Bible verse to help me. It was Philippians 4:8. I wrote it on a piece of paper and hung it over the TV.

Ernst: Whenever I turned on the TV after that, I was confronted with these words: “Whatsoever things are true, whatsoever things are honest, whatsoever things are just, whatsoever things are pure, whatsoever things are lovely, whatsoever things are of good report, if there be any virtue and if there be any praise, think on these things!“ I didn’t really like it there, but since I didn’t have the guts to take it down, I had to read it over and over again. When I evaluated what I was watching by those adjectives, not many programs passed the test and it didn’t take me long to decide to make more of my life. I recognized it was really a waste of my time and my life to sit in front of the TV and fill my head with useless and sometimes even harmful clutter.

Terri: From that time on, life got better and we never looked back! Stay tuned for Part 2 of “Our Story – Better and Better!”

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Z-Home 9.jpg

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Unser neues Heim. Es brauchte viel Renovation. Jeder hatte mitgeholfen. Gemeinsam wurden wir stark.

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Our new home. It took quite some renovation. But together we were strong. Each one of us was an important part of it.

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.... Die Wahrheit über Lügen - 2 - Perfektionismus .. The Truth About Lies - 2 - Perfectionism ....

....   Wunderbar, wer sich so im Spiegel anlächeln kann! Auf die Frage: “Wer bin ich?” haben nicht viele eine Antwort, mit der sie vor dem Spiegel so fröhlich sein können. Vielleicht liegt das an den Selbstlügen, die ihnen das Leben unbewusst schwer machen. Das darf doch nicht sein! In diesem Blog soll eine wichtige Selbstlüge - der Perfektionismus - beschrieben werden.   ..   It’s wonderful to be able to smile at yourself in the mirror! Not many who are confronted with the question “Who am I?” have an answer that makes them smile. Maybe that’s because of the lies they subconsciously believe that make their lives difficult. That’s a situation we would like to change. The theme of this blog is just such a lie – perfectionism.   ....

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Wunderbar, wer sich so im Spiegel anlächeln kann! Auf die Frage: “Wer bin ich?” haben nicht viele eine Antwort, mit der sie vor dem Spiegel so fröhlich sein können. Vielleicht liegt das an den Selbstlügen, die ihnen das Leben unbewusst schwer machen. Das darf doch nicht sein! In diesem Blog soll eine wichtige Selbstlüge - der Perfektionismus - beschrieben werden.

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It’s wonderful to be able to smile at yourself in the mirror! Not many who are confronted with the question “Who am I?” have an answer that makes them smile. Maybe that’s because of the lies they subconsciously believe that make their lives difficult. That’s a situation we would like to change. The theme of this blog is just such a lie – perfectionism.

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Es gibt einen Blog mit einem Test, wo man sehen kann, wieweit Selbstlügen ein persönliches Thema sind. Hier finden Sie den BLOG.

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There is a blog with a test where you can see how much self-lying is a personal issue. Here you will find the BLOG.

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Selbstlügen - was ist damit gemeint?

“Nichts ist leichter, als sich selbst zu betrügen; denn was wir uns wünschen, das glauben wir bereitwillig.” (Demosthenes)

Vielleicht kennen Sie diese Stimmung von Petra:

“Ich habe nie Glück! Mein Chef hat mich heute wieder vor allen beschuldigt, obwohl ich gar nicht die Hauptschuld trage. Dann holte ich mir noch eine Beule im Auto. Andere Leute sind glücklich und auf mir trampeln sie immer herum. Warum bloss habe ich einen so jämmerlichen Mann geheiratet? Auch die Arbeitsstelle, die ich eigentlich wollte, hab ich nicht bekommen. Das Leben müsste einfach gerechter sein, das ist alles.”

Viele von uns fühlen sich oft ähnlich wie Petra. Sie glaubt, dass es andere Leute leicht hätten, während sie es schwer habe. Sie meint, alles müsse nach ihren Wünschen gehen, nur dann könne sie glücklich sein. Und wenn sie sich über etwas ärgert, sind immer die anderen schuld. Und so ertrinkt Petra oft in totalem Selbstmitleid.

Das sind alles Lügen, aber wir glauben ihnen, weil wir wollen, dass sie wahr sind. Wenn uns jemand auf eine dieser Selbsttäuschungen aufmerksam macht, werden wir ihn wahrscheinlich auslachen, weil wir denken, wir könnten niemals auf so lächerliche Dinge hereinfallen!

Unsere Gefühle und unser Verhalten zeigen jedoch, dass derartige Lügen tatsächlich von uns gelebt werden. Das kann einen grossen Einfluss auf unsere soziale Umwelt ausüben. Es lohnt sich, darüber nachzudenken.

Selbstlüge: “Ich muss perfekt sein.”

John leidet unter Minderwertigkeitsgefühlen. Mit aussergewöhnlichen Leistungen möchte er diese Gefühle überwinden. Interessanterweise hilft ihm das aber nicht, sein Selbstbild zu verbessern. Im Gegenteil, es führte ihn in eine chronische Depression. Irgendwann merkte er, dass er sich selbst hasste, denn er machte seiner Meinung nach niemals etwas so gut, wie es eigentlich getan werden müsste. Obwohl er höchst talentiert ist, konnte er seinen Leistungen nichts Positives abgewinnen.

Perfektionismus

Dieses Beispiel zeigt auf, wie die meisten Perfektionisten denken und fühlen. Sie legen unrealistisch hohe Maßstäbe an sich, denen sie nie gerecht werden können.

Irgendwo fühlen wir uns alle manchmal minderwertig. Zum Thema Selbstwert gibt es in diesem BLOG gute Nachrichten! Es ist ein Lern- und Reifeprozess, sich mit den eigenen Schwächen auseinander zu setzen und sie bis zu einem gewissen Grad zu akzeptieren.

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Self-deception – what is it?

“Nothing is easier than to deceive oneself; our desires make us quite gullible.” (Demosthenes)

Perhaps you are acquainted with Petra’s mood:

Life is so unfair! I didn’t get the job I actually wanted. Today my boss put me down in front of the whole team, even though it wasn’t my fault; and on my way home, I dented my fender. People all around me seem happy to walk all over me. Why did I marry such a loser? I’m sick and tired of it! 

Many people have similar feelings. Like Petra, they believe others have it much easier than them. They think they can only be happy if things go as they wish. When things go wrong, it’s never their own fault. Because they see themselves as victims, they tend to feel sorry for themselves and to wallow in self-pity.

These self-deceptions are all lies, but we believe them because we want them to be true. If someone points one of these out to us, we are likely to laugh it off, thinking we could never fall for anything so ridiculous!

Although we think we could not be caught up in such self-deception, our feelings and behavior betray our true condition. This can have a huge impact on our social circle. It would be well worth our time and effort to think about where we stand.

Self-deception: “I must be perfect.”

John suffers with feelings of low self-worth, which he tries to overcome with superior achievements. Interestingly enough, this strategy doesn’t seem to improve his self-image. In fact, it has actually resulted in chronic depression. At some point he realized he hated himself because he could never do anything as well as he thought it should be done. Although he is extremely talented, he isn’t able to perceive his accomplishments in a positive light.

Perfectionism

This example is typical of how many perfectionists think and feel. They place unrealistic and unreachable expectations on themselves. So, of course, they can never be good enough.

We all have feelings of inferiority at times. Learning to accept and live with our weaknesses is a normal part of the process of becoming mature. When we realize this and the fact that we are not alone in this process, we can relax and enjoy the ride. If you’re interested in more good news on the subject of self-worth, check out this BLOG.

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....   Immer ins rote Feld treffen, jedes Spiel und jede sportliche Herausforderung gewinnen zu müssen, ist doch elend viel Stress. Warum sich nicht darauf einstellen, dass mein Gegenüber auch mal Erfolg haben kann?   ..   The need to hit the bull’s-eye every time, win every game, every race and contest can cause a lot of stress. Why not just relax and let someone else enjoy success sometimes?   ....

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Immer ins rote Feld treffen, jedes Spiel und jede sportliche Herausforderung gewinnen zu müssen, ist doch elend viel Stress. Warum sich nicht darauf einstellen, dass mein Gegenüber auch mal Erfolg haben kann?

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The need to hit the bull’s-eye every time, win every game, every race and contest can cause a lot of stress. Why not just relax and let someone else enjoy success sometimes?

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Definition

Die Wikipedia definiert: “Perfektionismus ist ein psychologisches Konstrukt, das versucht, übertriebenes Streben nach möglichster Perfektion und Fehlervermeidung zu erklären.” Ein Perfektionist legt somit unerreichbare und unvernünftige Maßstäbe an, nach denen er sich zwanghaft auszurichten sucht.

Seine eigenen Erwartungen realistisch einzuschätzen hält er für eine billige Entschuldigung der eigenen Drückebergerei. Trotzdem lässt sich dem Streben nach Perfektion auch etwas Gutes abgewinnen.

Wovor fürchten sich Perfektionisten? Sie fürchten nichts zu erreichen, wenn sie ihre Maßstäbe nicht hoch genug gesetzt haben. Sie möchten keinesfalls als Versager dastehen. Versagen ist eine Sünde für sie. Daher entwickeln sie oft auch Prüfungsangst. Dieses Phänomen ist nicht auf die Schule beschränkt. Jede Lebenssituation ist ein Test für sie und ihr Selbstwertgefühl.

Der Beste sein oder sein Bestes geben

Perfektionismus ist nicht leicht zu durchbrechen. Wer das versucht, muss lernen, sich selbst mit dem nötigen Respekt zu behandeln und nicht von sich Dinge zu erwarten, die gar nicht möglich sind. Hohe Qualität ist ein gutes Ziel. Es lässt Spielraum offen. Man ist dann nicht immer der Verlierer, sondern kann trotz unterlaufenen Fehlern auch ein Gewinner sein.

Sein Bestes zu geben ist prima. Das darf aber nicht selbstzerstörerisch sein. Das macht doch gar keinen Sinn. Passt man die eigenen Maßstäbe denen der anderen etwas an, erhöht sich der Spielraum des Erfolgs. Damit kann ich lernen, auch bei missglückten oder unvollkommenen Ergebnissen Freude zu empfinden. Das ist ein wahrer Erfolg!

Es gibt also auch etwas Gutes am Perfektionismus: Ein anpassungsfähiger Perfektionismus kann dazu motivieren, Ziele zu erreichen und dabei Freude zu haben Wenn ein Perfektionist seine Leistung als Qualität sieht, die aus der Motivation LIEBE entstanden ist, dann ist er und seine Umgebung zu Profiteuren geworden. Der Weg weg von der Motivation Angst ist allerdings nicht einfach. Es braucht einen Gesinnungswandel. (Siehe BLOG). Liebe kommt nur von Liebe. Woher nehmen und nicht stehlen? Gibt es irgendwo eine Liebesquelle? Ich kenne eine sehr gute. Sie wird in diesem BLOG erklärt.

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Definition

Wiki: “Perfectionism, in psychology, is a personality trait characterized by a person's striving for flawlessness and setting high performance standards, accompanied by critical self-evaluations and concerns regarding others' evaluations. It is best conceptualized as a multidimensional characteristic, as psychologists agree that there are many positive and negative aspects. In its maladaptive form, perfectionism drives people to attempt to achieve unattainable ideals or unrealistic goals, often leading to depression and low self-esteem. By contrast, adaptive perfectionism can motivate people to reach their goals, and to derive pleasure from doing so.”

When perfectionism is taken too far, the perfectionist finds himself working less and less. He would rather do nothing than do what he considers to be a lousy job. If he looks at his situation realistically, he may judge himself a shirker, which will make him feel worse yet.

What do perfectionists fear most? They are afraid they will accomplish too little if they don’t set their sights high enough. They can’t bear the thought of looking like underachievers. Failure is a great sin in their eyes. For this reason they often have a pronounced fear of tests. However, this phenomenon is not limited to school. Every situation in life is a test for them and their self-worth.

There are two sides to perfectionism: When perfectionists’ achievements are products of LOVE rather than FEAR, all parties are profited, but it’s not easy to get away from fear as a motivator. It takes a change of heart (see BLOG). Love only comes from love. Where can we get it? Is there a source of love? I know a very good one (see BLOG).

 

Be the Best or Do Your Best

Perfectionism is not easy to overcome. Those who try must learn to treat themselves with respect and not to place impossible demands on themselves. High quality is a worthy goal that leaves one room to breathe. Perfectionism does not. It is always good to do your best and enjoy a job well done. In this mindset, you can be a winner in spite of any mistakes that may occur in the process.  

Doing one’s best is not a bad thing, as long as it is not destructive. Self-destruction cannot produce happiness. If perfectionists can adjust their expectations a little to fit those of others around them, they will have more leeway to experience success. If they can learn to rejoice in somewhat-less-than-perfect results, they can count this a feat of true success!

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....   Das Leben an sich demonstriert, dass nichts perfekt ist. Alles ist im Wandel, am Verändern, das eine ändert schnell, das andere langsam. Jeder Mensch ist ein Unikat mit hohem Potenzial, aber auch eigenen Grenzen. Zum Glück ist das so, sonst müssten wir alle perfekt sein !!   ..   Life teaches us that no one is perfect. Every human being grows and changes, some faster than others. Every person is unique and possesses great potential, but also has individual limitations. It’s a good thing this is so, otherwise we’d all have to be perfect!!!   ....

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Das Leben an sich demonstriert, dass nichts perfekt ist. Alles ist im Wandel, am Verändern, das eine ändert schnell, das andere langsam. Jeder Mensch ist ein Unikat mit hohem Potenzial, aber auch eigenen Grenzen. Zum Glück ist das so, sonst müssten wir alle perfekt sein !!

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Life teaches us that no one is perfect. Every human being grows and changes, some faster than others. Every person is unique and possesses great potential, but also has individual limitations. It’s a good thing this is so, otherwise we’d all have to be perfect!!!

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.... Reifer Umgang mit sozialen Medien - für Eltern und Lehrer .. Dealing with Social Media – for Parents and Teachers ....

....   Jeder verwendet sie. Die einen stündlich, die anderen gelegentlich. Die älteren unter uns nutzen meist das Notwendige und Nützliche, die jüngeren alles Mögliche.    Was gilt es als Eltern und Lehrer diesbezüglich zu berücksichtigen ?   ..   Everybody does it, some hourly, others seldom. The older generation tends to use only the bare necessities, while the younger set exploits every function available.    What do parents and teachers need to know about it?   ....

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Jeder verwendet sie. Die einen stündlich, die anderen gelegentlich. Die älteren unter uns nutzen meist das Notwendige und Nützliche, die jüngeren alles Mögliche.

Was gilt es als Eltern und Lehrer diesbezüglich zu berücksichtigen ?

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Everybody does it, some hourly, others seldom. The older generation tends to use only the bare necessities, while the younger set exploits every function available.

What do parents and teachers need to know about it?

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Die Basis

Grundlage unseres Lebens sind unsere Beziehungen. Einverstanden? Ein Mensch ohne befriedigende Beziehungen ist ein verlorener Mensch. Beziehungen sind verbunden mit gegenseitiger Wertschätzung und Liebe, Einfluss und Vertrauen. Je mehr unsere Beziehungsfähigkeit schwindet, desto mehr geht auch von unserer potenziellen Lebensqualität verloren.

Verständnis entwickeln

Es ist für die Eltern sehr herausfordernd, sich in die Welt ihrer Kinder und Jugendlichen einzufühlen und sie zu verstehen, vor allem wenn es um moderne Programme oder Apps geht. Schliesslich sind wir Eltern und Grosseltern ja noch ganz anders aufgewachsen.

Jedes Kind will, so viel wie nur möglich, gewinnen. Wo es etwas zu bekommen gibt, dort geht ihre Aufmerksamkeit hin. Sind es Spiele (Games) oder sonstig Spannendes, hält sie nichts davon ab, es sei denn, die Eltern haben entsprechende Barrieren aufgebaut. Solche Barrieren können Werte, Prinzipien und Regeln sein, die heutzutage immer wichtiger werden und bewusst gesetzt sein sollten, da die Gefahr einer Verletzung der Psyche des Kindes (sprich des ‚Gehirns‘ oder konkreter, des ‚Frontal Cortex‘ oder auch Frontallappen (BLOG) genannt) immer grösser wird.

Die traditionellen Spiele, mit denen Eltern und Grosseltern aufwuchsen, wurden immer in einem sozialen Kontext gespielt und förderten die emotionale Intelligenz und die Gehirnfunktion eines Kindes. Viele Computerspiele behindern und zerstören die Funktion des Frontallappens proportional zur Zeit, die sie gespielt werden.

Gamen ist fürs Gehirn gefährlicher als soziale Foren. Aber auch dort besteht eine hohe Gefahr der Abhängigkeit. Wird das Internet als Recherche-Werkzeug gebraucht, ist es etwas ganz anderes.

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The Foundation

Our lives are built on relationships. Agreed? A person who has no satisfying relationships will have difficulties finding meaning in life. People are tightly connected in relationships by mutual love, appreciation, influence and trust. When our ability to connect to others through relationships wanes, our potential to get the most out of life also weakens.

Gaining Understanding

It is a huge challenge for parents to put themselves into their children’s world and try to understand them. Modern technology and information science is especially difficult because they grew up with a totally different set of parameters.

Children want to win and gain as much as possible. Wherever there is a benefit to be had, that’s where their attention will be.  Whether it be sports, cards, computer games or other exciting amusements, as long as they’re having fun, children will not stop until their parents set a limit. Such limits may be based on values, principles or rules. These are becoming more and more important in our digital society today and must be consciously implemented in order to safeguard children’s psyches from the ever-increasing danger of damage (see BLOG). The traditional games that parents and grandparents grew up with were usually played in a social context and were beneficial to a child’s emotional intelligence and brain function. Computer games hinder and destroy frontal lobe function proportionately to the time spent playing them.

Although computer gaming is more dangerous for the brain than social media, the risk of addiction there is also quite high. On the other hand, using the Internet as a research tool is a good thing.

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....   Sollten Sie zu Hause Regeln aufgestellt haben, zB. ab 20:00 Uhr sind alle Bildschirme aus, ist es wichtig, dass dies auch für Sie als Eltern gilt. Es ist für die Kinder, zumal wenn sie schon älter sind, einfacher, sich auf Einschränkungen einzulassen, wenn diese auch für Sie gelten.   ..   If you have set up house rules regarding computer usage, for example, after 8:00 pm all screens should be turned off, it would be a very good idea for parents to follow the same rules. When children see their parents following the rules, it helps them identify with them.   ....

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Sollten Sie zu Hause Regeln aufgestellt haben, zB. ab 20:00 Uhr sind alle Bildschirme aus, ist es wichtig, dass dies auch für Sie als Eltern gilt. Es ist für die Kinder, zumal wenn sie schon älter sind, einfacher, sich auf Einschränkungen einzulassen, wenn diese auch für Sie gelten.

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If you have set up house rules regarding computer usage, for example, after 8:00 pm all screens should be turned off, it would be a very good idea for parents to follow the same rules. When children see their parents following the rules, it helps them identify with them.

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Wir sind überall, nur nicht hier

Das riesige Angebot und die Möglichkeiten der Zerstreuung sind derart verlockend, dass Jugendliche sich immer tiefer auf das Internet und ihre Spielwelten einlassen, dass sie dabei das eigene soziale Umfeld - denken wir mal an die Familie - immer mehr als uninteressant wahrnehmen. Es ist ähnlich wie in der Ernährung: ernährt man sich einseitig, wird man auf Dauer Mangelerscheinungen bekommen. Wer nur medial unterwegs ist, verliert die Fähigkeit zur sozialen Interaktion.

Fallbeispiel

Ich habe einmal einen solchen jungen Mann kennengelernt. Er kam zu uns zu Besuch in die Missionsschule, weil seine Schwester schon da war. Auf die Frage, warum er ganz allein in seinem Schlafzimmer bleiben und nicht unsere Gruppe kennenlernen wollte, sagte er, dies sei ihm viel zu kompliziert. Viel einfacher sei es, auf Internet-Foren miteinander zu kommunizieren oder zu spielen. Da sei alles leicht unter Kontrolle zu halten.

Nichts konnte ihn bewegen, die reale Welt der neuen Kontakte und Herausforderungen anzunehmen. Der Umgang mit Fremdbildern (Bildern, die er von anderen über sich selbst wahrnimmt) war für ihn scheinbar eine Überforderung.

Wahrnehmungsstörungen

Wir wissen, dass sich die Unfälle auf unseren Kleinkinderspielplätzen dramatisch gehäuft haben, seit man Smartphones kaufen kann. Unsere Aufmerksamkeit wird immer mehr wegen unserer digitalen Erreichbarkeit herausgefordert. Wir sind schnell abgelenkt, und damit erhöht sich das Risiko eines Unfalls.

Die Entwicklung unserer digitalen Welt ist so schnell, dass wir mit unserer Wahrnehmung nicht nachkommen. Viele sind dran, sich in so etwas wie Reiz-Reaktions-Automaten zu verwandeln. Wenn ein Reiz kommt, kann man sich dagegen immer weniger wehren. Man wird zu seinem Opfer. Wir sind immer weniger dazu bereit, das Handy abzustellen, denn wir könnten ja etwas verpassen.

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Everywhere But Here

The amazing variety of attractions and distraction are so tempting that young people are drawn to them like magnets. In the process, they lose interest in their own social circle, and family relations suffer. Just as people who eat the same food every day would eventually become malnourished, those who spend too much time with media will lose their abilities to interact socially with real people.

Example

I once met a young man who came to visit his sister, who was a student at our mission school.  When I asked him why he would rather stay in his room than come over to get to know the student group, he replied that it would be much too complicated. Dealing with his internet forum and playing computer games was much easier. There he had everything under control.

Nothing I could say or do would convince him to leave the safety of his world and join ours, where the challenge of meeting new people was just too much for him to handle. It made him nervous to think about what others might be thinking of him. Life was much easier in his room alone with his computer.  

Distorted Perception

Since smartphones have come on the scene, mishaps on children’s playgrounds have multiplied. Mothers used to go to the playground with their children and talk to other mothers while keeping a watchful eye on their children. Now their phones are their constant companions and their attention is absorbed by messages, surfing and clips. Time passes faster than perceived, children move faster than expected and accidents happen.

The digital world is developing so quickly we can’t keep up with it. Many users are beginning to develop into a kind of reactive machine. When an impulse comes (beep), they are progressively less able to control their reactions. They allow themselves to become victimized. They don’t want to turn the phone off for fear they might miss out on something.

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....   Man hat herausgefunden, dass wenn man nachts den Flugmodus einschaltet und das Telefon damit nicht ausgeschaltet ist, dies zu einem schlechteren Schlaf führt, da unterbewusst immer eine Restbereitschaft des Gehirns aktiv bleibt, um auf allfällige Reize zu reagieren. Interessant, oder? Dies gilt vielleicht nicht für jeden, aber es ist mehrheitlich der Fall, gemäss Tests im Schlaflabor.   ..   Studies have shown that people who put their phones into flight mode at night, but don’t turn their phones off, have less restful sleep. Subconsciously, a part of their brains stays active, waiting for a chance to react. Sounds interesting, right? This is not the case with everyone, but according to the evidence from sleep laboratories, more often than not.   ....

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Man hat herausgefunden, dass wenn man nachts den Flugmodus einschaltet und das Telefon damit nicht ausgeschaltet ist, dies zu einem schlechteren Schlaf führt, da unterbewusst immer eine Restbereitschaft des Gehirns aktiv bleibt, um auf allfällige Reize zu reagieren. Interessant, oder? Dies gilt vielleicht nicht für jeden, aber es ist mehrheitlich der Fall, gemäss Tests im Schlaflabor.

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Studies have shown that people who put their phones into flight mode at night, but don’t turn their phones off, have less restful sleep. Subconsciously, a part of their brains stays active, waiting for a chance to react. Sounds interesting, right? This is not the case with everyone, but according to the evidence from sleep laboratories, more often than not.

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Fehlender Kontakt

Der Kontakt innerhalb der Familie lässt immer öfter zu wünschen übrig. Vor allem Kinder leiden sehr darunter, besonders diejenigen, die stark in sozialen Medien unterwegs sind.

Sie nehmen ihr Bedürfnis nach ungeteilter Zuwendung stark wahr (LIebessprachen BLOG). Wenn sie ihnen fehlt, versuchen sie diese über die Medien zu erhalten. Dies ist aber wie künstliches Licht für eine Pflanze, die ohne das Sonnenlicht nicht überleben kann. Das durch diese Medien erhaltene Dopamin ersetzt schnell die fehlenden sozialen Glückshormone.

Anstatt dass Eltern den Kontakt mit ihren Kindern suchen, sind es Geschäftsleute und Firmen, die hinter den digitalen Medien stehen und ihre eigenen Interessen mit ihnen verfolgen. Sie offerieren uns eine neue Unabhängigkeit von Zeit und Raum, lassen uns Beziehungen über grösste Distanzen führen, ermöglichen uns einzukaufen rund um die Uhr, interessante Filme zu schauen und Fotos zu machen. Das ist sensationell. Da nimmt man die Werbung und sonstige Unannehmlichkeiten schnell mal in Kauf. Auch der dadurch steigende Stress wird einfach hingenommen.

Entwicklung überwachen

Ältere Jahrgänge können sich noch erinnern, dass unsere Aufmerksamkeit auch inneren Lebensprozessen galt. Heute stecken wir in einer rasanten, technologischen Fortschrittsbewegung, die immer mehr zu einer inneren Dürre führt, weil wir uns im Strudel der verlangten Aufmerksamkeit verloren haben.

Lehrer sollten immer besser darauf vorbereitet werden, auch solche Kinder abzuholen. Sie sollten ausgebildet werden, wie ein fördernder Umgang mit dem Gehirn für jedes Kinder- und Jugendalter gelehrt werden kann.

Die oft erwähnte 3-6-9-12 Regel, nach der Kinder bis 3 Jahren kein Fernsehen, Kinder bis 6 Jahren keine eigene Spielkonsole, Kinder bis 9 Jahre keinen Internetzugang und Schüler bis 12 Jahre keinen Zugang zu sozialen Medien erhalten sollen, berücksichtigt nicht den individuellen Entwicklungsstand der Kinder.

Vielmehr gilt: Je später diese dominierenden Spielzeuge eingeführt werden, desto besser!! Also bitte ignorieren Sie die neusten Apps, die für Zweijährige mit dem Argument empfohlen werden, es fördere ihr Lernen !

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Missing Contact

Family interactions and ties are eroding slowly but surely, and it’s the children that suffer most because of it. Their unsatisfied need for the undivided attention of their parents drives them to look for it through media (BLOG). However, this is about as effective as artificial light for a plant that needs sunlight to survive.

In contrast to parents building relationships with their children, the businesses behind social media offer them a false feeling of independence, unlimited time and space, relationships with people in far away places, shopping around the clock, interesting movies and an endless supply of pictures and entertainment. What a sensational menu to choose from! With all these positive points, it’s easy to accept ads and other unwished extras. The additional stress is hardly even noticed.

Monitor Development

The older set among us can still remember a time when our attention was often focused on the inner processes of life. Today many are so caught up in the rush of technological progress with their attention so tightly stretched over a plethora of subjects, that they have no time to tend to the gardens of their souls. As a result, their inner lives becomes like a desert.

As time goes on, teachers need increasingly more training in order to be able to deal with these children. They need to know how to teach children and youth how to take care of their brains.

The oft-mentioned 3-6-9-12 rule, in which children under 3 should not watch TV, those under 6 should not have their own digital game station, children under 9 should not have Internet access and those under 12 should not be admitted into the world of social media, does not take the individual development of children into consideration.   

Here’s a golden rule of thumb: The longer you can avoid these omnipresent toys, the better!!! Ignore all the newest apps for two-year-olds that are recommended to enhance your child’s learning curve.

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....   Kinder im Vorschulalter brauchen keine digitalen Hilfsmittel. (   BLOG   ) Je natürlicher, desto besser. Werden Kinder in den Mikrokosmos eingeführt, wird ihr intrinsischer Motivations-Faktor (   BLOG   ) gestärkt und damit das ganze Lernverhalten positiv beeinflusst   ..   Children don’t need any digital learning devices before they enter school. (   BLOG   ) The more NATURE, the better. When children are introduced to the inner workings of the microcosm of nature, their motivation to learn is strengthened (   BLOG   ). This has a positive impact on their learning behavior in all subjects.   ....

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Kinder im Vorschulalter brauchen keine digitalen Hilfsmittel. (BLOG) Je natürlicher, desto besser. Werden Kinder in den Mikrokosmos eingeführt, wird ihr intrinsischer Motivations-Faktor (BLOG) gestärkt und damit das ganze Lernverhalten positiv beeinflusst

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Children don’t need any digital learning devices before they enter school. (BLOG) The more NATURE, the better. When children are introduced to the inner workings of the microcosm of nature, their motivation to learn is strengthened (BLOG). This has a positive impact on their learning behavior in all subjects.

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Aufruf

Vergessen wir nicht, dass unsere Kinder auf unsere Weitsicht und Weisheit angewiesen sind. Wenn wir nicht auf diesem Gebiet investieren und uns schlau machen, als Eltern und Lehrer, besteht das Risiko, dass unsere Gesellschaft in eine gröbere Krise schlittert. Diese Erkenntnis war anlässlich eines Vortrages eines berühmten Neurologen (Lutz Jäncke, 2018, in Wattwil) die Quintessenz vor versammelter Elternschaft gewesen. Beziehungsfähigkeit und soziale Kompetenz sind gefährdet und bedrohen damit unsere Zukunft.

Werter Leser, werte Leserin, wir sind herausgefordert. Packen wir’s an!

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Appeal

We must never forget that our children’s futures and wellbeing depend on our wisdom and foresight. If we as parents and teachers don’t take the time and effort needed to understand how these things work and don’t create solutions, we put our whole society at risk. If things continue as they are now, we will reap the harvest in the form of a huge crisis. These were the final words of a presentation I attended by a famous neurologist speaking to an audience of parents and teachers. Relational skills and social competence are rapidly declining. This development paints a dismal future indeed.

Dear Reader! Something has got to be done! Let’s do it!

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.... Die Wahrheit über Lügen - 1 - mit Test .. Truth or Lies - 1 – Including Test ....

....   Es ist hochinteressant: jeder hat seine eigene Vorstellung von Wahrheit und Lüge. Oftmals sind diese Vorstellungen nicht ganz klar richtig oder falsch, und wir merken es nicht, vielleicht ein ganzes Leben lang nicht! Denn eigentlich möchte niemand sein Leben einer (Lebens-)Lüge opfern – wir versuchen das auf jeden Fall zu vermeiden.   ..   It’s so interesting to note how different people think about truth and lies. We don’t realize that our ideas are often not completely correct, or that they could even be clearly wrong. If we never find out, we could carry this distorted view with us throughout our entire lives. Wouldn’t it be a shame to sacrifice our quality of life to a lie? That is something we should strive to avoid.   ....

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Es ist hochinteressant: jeder hat seine eigene Vorstellung von Wahrheit und Lüge. Oftmals sind diese Vorstellungen nicht ganz klar richtig oder falsch, und wir merken es nicht, vielleicht ein ganzes Leben lang nicht! Denn eigentlich möchte niemand sein Leben einer (Lebens-)Lüge opfern – wir versuchen das auf jeden Fall zu vermeiden.

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It’s so interesting to note how different people think about truth and lies. We don’t realize that our ideas are often not completely correct, or that they could even be clearly wrong. If we never find out, we could carry this distorted view with us throughout our entire lives. Wouldn’t it be a shame to sacrifice our quality of life to a lie? That is something we should strive to avoid.

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Fallbeispiel Brigitte

Brigitte geht zum Psychiater. Jetzt hat sie genug. Sie kann nicht mehr. Alles scheint in ihrem Leben schiefzulaufen. Der Psychiater - nennen wir ihn Herr Bollmann - fragt Brigitte, wo denn der Schuh am meisten drücke. Sie meint, das grösste Problem sei ihr Mann. Die geringste Kleinigkeit könne zu einem Streit führen. Hilfe böte er ihr jedoch nie an, während sie hingegen alles tue, um ihre Ehe noch einigermassen in Gang zu halten. Er dagegen tue gar nichts.

"Gibt es sonst noch etwas, das Sie plagt?"

"Ja, ich ärgere mich gewaltig über mein Gewicht und meine Figur. Wenn ich mich auf die Waage stelle, habe ich nachher Hassgefühle, denn ich fühle mich zu dick. Und obwohl mir die Arbeit an sich Spass macht, habe ich immer Angst, Fehler zu machen. Diese dauernde Angst verhindert, dass ich wirklich Freunde habe. Ich fühle mich einsam und alleine. Und in meiner Kirche ist es auch nicht viel besser. Alle erscheinen mir so oberflächliche Christen zu sein. Und ich fühle mich dauernd schuldig, weil ich nicht so lebe, wie ich eigentlich sollte. Gott mag mich sicher auch nicht, das spüre ich."

Würden wir Brigitte fragen, WAS die URSACHE ihres grossen Kummers sei, würde sie wohl antworten, ihre Ehe, ihre Gewichtsprobleme, ihr Perfektionismus und andere Dinge seien das Grundproblem.

Könnte es sein, dass Brigitte einigen LÜGEN aufsitzt? Wie ist das zu verstehen?

Welche Lügen könnten das sein? Haben Sie eine Ahnung?

Schauen wir uns vier mögliche Lügen an:

  1. Brigitte glaubt, es sei etwas Schreckliches, Fehler zu machen. Die Wahrheit ist jedoch, dass jeder Fehler macht und diese selten katastrophale Folgen haben. Alle Menschen machen Fehler. Es ist eine Lüge, wenn ich meine, ich müsse perfekt sein!

  2. Brigitte glaubt, ihr Ehemann verursache alle ihre Eheprobleme. Die Aussage: "Es ist alles seine Schuld!" passt nicht zur Wahrheit. Die Verantwortung ist geteilt. Jeder trägt eine Mitschuld.

  3. Brigitte glaubt, ihr Übergewicht mache sie zu einem minderwertigen Menschen, während die Wahrheit ist, dass das Übergewicht nichts mit ihrem Wert als Mensch zu tun hat. Es ist eine Lüge zu glauben, dass wir nur so viel wert sind, wie wir leisten können ! (BLOG)

  4. Brigitte glaubt, dass Gott sie verabscheue, weil sie nicht christlich genug sei. Die Wahrheit ist aber, dass Gott sie so liebt, wie sie ist, unabhängig von ihrem Verhalten. Gottes Liebe muss man sich nicht verdienen, sie ist ein Geschenk an alle Menschen. Wir können sie annehmen oder ablehnen.

Leider ist Brigitte kein Einzelfall. Die meisten von uns sind wie Brigitte. Wir fallen immer wieder auf diverse Lügen herein und bezahlen einen hohen Preis dafür. Je mehr Lügen wir glauben, desto unglücklicher und emotional gestörter werden wir. 

Unsere emotionalen Schwierigkeiten sind grösstenteils durch Lügen verursacht, mit denen wir uns selbst beschwindeln oder beschwindeln lassen !

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An Example: Brigitte

When Brigitte gets to the end of her rope, she goes to a psychiatrist. She’s had enough. Everything seems to be going wrong in her life. Her psychiatrist, Herr Bollmann, asks Brigitte what bothers her most. Her answer: “The biggest problem is my husband. We fight at the drop of a hat. He never offers to help me. I do everything to keep our marriage going, and he does nothing!”

"Is there anything else that bothers you?"

"Yes. I hate my weight and my figure. Whenever I weigh myself, I get depressed because I’m so fat. And although I like my job, I’m afraid of making mistakes. I don’t have any friends and I feel lonely much of the time. Things are not much better at church. Everyone seems to be so shallow. I always feel bad because I don’t live the way I should. God doesn’t love me. I’m sure of that."

If we were to ask Brigitte to name the CAUSE of her troubles, she would surely answer, her marriage, her weight, her perfectionism and many other things.

Could it be that Brigitte has fallen victim to some malicious LIES? How so?

What lies might they be? Do you have any ideas?

Let’s have a look at four possible lies:

  1. Brigitte believes it is terrible to make mistakes. The truth: Everybody makes mistakes, and most mistakes do not cause any catastrophes. People make mistakes. If I believe I must be perfect, that is a lie!

  2. Brigitte believes her husband causes all her marriage problems. No one can say, "It’s all your fault!" The truth is: The responsibility and blame for marital problems must always be shared. Problems in marriage are a product of teamwork.

  3. Brigitte believes her being overweight decreases her value as a person. The truth is: A person’s weight has nothing to do with his or her value as a person (although it may be a reflection of the value he or she places on him- or herself.) It is a lie to believe we are only as valuable as our accomplishments. (BLOG)

  4. Brigitte believes that God doesn’t like her because she is not good enough. The truth is: God loves her the way she is, independent of her behavior. God’s love cannot be earned. It is a gift to every person. We can only accept or reject it.

Unfortunately, Brigitte is no exception. In fact, most of us are like her. We often fall for different lies and pay a high price for it. The more lies we believe, the unhappier and more emotionally disturbed we become.  

Our emotional difficulties are mostly caused by lies we tell ourselves or are told by others!

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....   Es sind nicht nur Bücher, sondern auch Filme, Zeitungen, soziale Medien, Werbung und vieles mehr, was in uns Werte verändern kann. Seien wir aufmerksam, ja vorsichtig, damit wir nicht ein Opfer dieser Systeme werden.   ..   Our values can be influenced by books, films, newspapers, magazines, social media, advertisements and many other things. We should be careful not to fall victim to these systems.   ....

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Es sind nicht nur Bücher, sondern auch Filme, Zeitungen, soziale Medien, Werbung und vieles mehr, was in uns Werte verändern kann. Seien wir aufmerksam, ja vorsichtig, damit wir nicht ein Opfer dieser Systeme werden.

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Our values can be influenced by books, films, newspapers, magazines, social media, advertisements and many other things. We should be careful not to fall victim to these systems.

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Was geht hier eigentlich ab ?

Unser Gehirn ist wie ein Smartphone. Unsere modernen Telefone können Informationen aufnehmen und abgeben wie eine grosse Bibliothek, zu der wir jederzeit Zugang haben. Im Gehirn haben wir alle unsere Überzeugungen, Einstellungen und Erwartungen gespeichert. Sie bilden unsere Werte.

Manche dieser Werte entsprechen der Wahrheit, zum Beispiel:

"Man kann nicht allen alles recht machen!"    oder:   "Das Leben ist hart."  

Lügen können sein: "Ich bin nur so viel wert, wie ich leisten kann."  oder  "Das Leben muss gerecht sein."   oder  "Alles muss nach meinem Willen geschehen, sonst bin ich unglücklich."

Diese Überzeugungen und Werte sind meist seit unserer Kindheit vorhanden. Sie klingen wie Wahrheit, weil wir sie schon so oft gehört und abgespielt haben. Sie sind im Unterbewusstsein fest verankert. Und jeden Tag kommen sie in Anwendung. Und wenn wir sie uns nicht bewusst machen, sind wir ihnen total ausgeliefert. Wir degradieren uns damit zum Opfer.

Unsere Emotionen spiegeln unser Denken wider - ob es Lüge oder Wahrheit ist. Wer Lügen glaubt, lebt letztlich unglücklicher. Wer Wahrheiten mehr liebt, profitiert von mehr Lebensqualität. Wer beides pflegt, erlebt ein Auf und Ab. 

Die Herausforderung besteht also darin, sich für so viel Wahrheit wie nur möglich zu entscheiden und aus dem Gehirn ins Leben einzubeziehen, damit wir besser mit den alltäglichen Herausforderungen umgehen können.

Merken wir uns:

Lügen bringen emotionales Leid hervor.

Wahrheit fördert emotionale Gesundheit.

Gute Gedanken bringen gute Früchte, schlechte Gedanken schlechte Früchte. Wir können im Garten unserer Gedanken entweder Blumen anpflanzen oder Unkraut wachsen lassen.

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What’s actually going on here?

Our brains are like smartphones. Modern telephones are used to store information and pass it on. With them, we have unlimited access to huge libraries of information. They do a great job, but in many ways are actually just good imitations of our brains. All our convictions, attitudes and expectations are stored in our brains. These all constitute the basis for our values.

Some of these values correspond with truth. For example:

"You can’t please everyone!" or "Life is tough."  

Some examples of typical lies might be: "I’m only worth as much as I can achieve," "Life must be fair," and "If things don’t go my way, I will be unhappy."

These are convictions that we usually learn in childhood. They sound true because we have so often heard and lived according to them. They are anchored in our sub conscience and influence us every day of our lives. If we don’t consciously recognize them, we have no hope of overcoming them. We will remain helpless victims.

Emotions are reflections of thoughts, whether lies or truth. People who spend more time living with lies end up being unhappy. Those who love truth are happier. The experience of those who waver between the two is full of ups and downs. 

The best thing we can do for ourselves is to listen to as much truth as possible and translate it from our brains into real life. This will help us deal better with our daily challenges.

Summary

Lies cause emotional suffering.

Truth produces emotional health.

Good thoughts produce good fruit, and bad thoughts produce bad fruit.

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....   "Your mind is a garden. Your thoughts are the seeds. You can grow flowers or you can grow weeds."   ..   "Your mind is a garden. Your thoughts are the seeds. You can grow flowers or you can grow weeds."   ....

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"Your mind is a garden. Your thoughts are the seeds. You can grow flowers or you can grow weeds."

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"Your mind is a garden. Your thoughts are the seeds. You can grow flowers or you can grow weeds."

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Die gute Nachricht ist:

Es gibt HOFFNUNG für uns ALLE,

weil emotionales Wohlbefinden für jeden erreichbar ist, der bereit ist, sich ganz darauf zu konzentrieren, die Wahrheit zu erkennen und anzuwenden.

Definition Lügen

Lügen sind Überzeugungen, Einstelllungen oder Erwartungen, die nicht mit der Wirklichkeit übereinstimmen. Wir lernen unsere Lügen aus verschiedensten Quellen:  von unseren Eltern, unseren Freunden, Verwandten, unserer Kultur und Gesellschaft und von unserer Kirche.

Obwohl wir manche Lügen erkannt haben, bleiben wir oft dabei, weil wir uns an sie gewöhnt haben. Es würde Aufwand und Anstrengung bedeuten, sie tatsächlich mit Wahrheit zu ersetzen. Diese Lügen sind meist die gefährlichsten.

Definition Wahrheit

Die Frage, was Wahrheit ist, ist eine sehr schwierige. Lassen wir mal Wikipedia antworten:

"Der Begriff der Wahrheit wird in verschiedenen Zusammenhängen gebraucht und unterschiedlich gefasst. Gemeinhin wird die Übereinstimmung von Aussagen oder Urteilen mit einem Sachverhalt, einer Tatsache oder der Wirklichkeit im Sinne einer korrekten Wiedergabe als Wahrheit bezeichnet.

Das zugrundeliegende Adjektiv „wahr“ kann auch die Echtheit, Richtigkeit, Reinheit oder Authentizität einer Sache, einer Handlung oder einer Person, gemessen an einem bestimmten Begriff, beschreiben („Ein wahrer Freund“).

Alltagssprachlich kann man die „Wahrheit“ von der Lüge als absichtlicher Äußerung der Unwahrheit und dem Irrtum als dem fälschlichen Fürwahrhalten abgrenzen."

Wie wir sehen können, ist dies ein komplexes Thema.

Darüber hinaus wissen wir, dass die Fähigkeit, Wahrheit zu erkennen, eine Fähigkeit ist, die früh im Leben erlernt werden kann und sollte. Als Menschen haben wir auch ein geistiges Auge, das oft erkennen kann, dass viele Wahrheiten so stark vereinfacht werden, sodass dadurch oft die größere Bedeutung und Realität verloren geht.

Wenn es darum geht, den Sinn des Lebens zu entdecken, wie die Erde geformt wurde und wo die Quelle wahrer Liebe ist, können wir uns nicht immer auf die Interpretationen der Wissenschaft verlassen. Wahre Wissenschaft berücksichtigt alle Fakten. Wenn Wissenschaftler Beweise ablehnen, weil sie mit ihren vorgefassten Meinungen in Konflikt stehen und ihre eigene „Erkenntnisse“ als Wahrheit präsentieren, sind sie keine wirklichen Vertreter der Wissenschaft, sondern haben ihre eigene „Religion“ geschaffen.

Glücklicherweise verfügen wir über alle Ressourcen, um die Beweise für uns selbst zu prüfen. In diesem Zeitalter der FAKE-News wissen wir, dass es viel zu riskant wäre, blind zu glauben, sei es den Medien, der Wissenschaft oder den Religionen. Wir sollten alles überprüfen und nur das behalten, was wir als echte Wahrheit erkennen können

Versuchen Sie diesen Selbst-Test

Hinter jeder aufgelisteten Behauptung verbirgt sich eine irrationale Überzeugung oder ein Weg, sich selbst zu belügen. Ein +2 bedeutet eine starke Übereinstimmung mit einer Lüge. Sie können die Punkte zusammenzählen. Wer im Plus landet, hat einige Hausaufgaben vor sich.

Gehen Sie durch diese Testfragen sorgfältig und suchen Sie eine Antwort, die der Wahrheit am nächsten kommt. Wahrheit macht frei. So werden Sie dann sicher profitieren können.

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Good News:

There is HOPE!

Emotional health is within reach of everyone who is willing to concentrate on finding out the truth and living life accordingly.

What are Lies?

Lies are convictions, attitudes and expectations that are not in harmony with reality. We learn these lies from diverse sources like parents, friends, relatives, culture, society and church.

Sometimes we recognize lies in our lives but stick with them because we are so used to them. It would take a lot of effort to replace them with truth. These are usually the most dangerous of all lies.

What is Truth?

This is a very difficult question. Here’s what Wikipedia says:

" Truth is most often used to mean being in accord with fact or reality, or fidelity to an original or standard.”

“Truth is usually held to be opposite to falsehood, which, correspondingly, can also suggest a logical, factual, or ethical meaning.”

As we can see, this is a complex subject. Additionally, we know that the ability to recognize truth is a skill that can and should be learned early in life. As humans, we also have a spiritual eye, which can often recognize much earthbound truth to be oversimplified because it ignores the greater meaning and reality that may be discovered.

When it comes to the discovery of the meaning of life, how the earth was formed and the source of true love, we cannot always depend on the interpretations of science (so-called). True science takes every fact into consideration. When scientists reject evidence because it conflicts with their preconceived ideas and present their “findings” as truth, they are not really representatives of science but have created their own brand of “religion”. Fortunately, we have all the resources we need in order to examine the evidence for ourselves. In this age of fake news, we know it can be risky to blindly believe media, science or religion, for example. We should test everything and keep only what we can identify as truth.   

Here is the Self-Test

If you are interested in finding out where you stand in this subject, you might like to do the following test. Hidden within each of the following statements is an irrational conviction or lie. If your point total comes out in the positive range, you might consider working on some of these issues. Consider each statement thoughtfully and answer as truthfully as possible. Remember: The truth will make you.

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Test in Deutsch

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Test in English

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Ich wünsche Ihnen eine erfolgreiche Woche, gefüllt mit Liebe, Frieden und viel Wahrheit.

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I wish you a wonderful week, filled with love and peace and truth! 

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